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VERHALTEN DES GLOBULINS ZU DEN SÄUREN.
Um das Säurebindungsvermögen der Eiweisskörper des Blutes zu bestimmen versetzten Spiro & Pemsel (140 p. 237) das Blut mit einer abgemessenen Menge Schwefelsäure und fällten das Gemenge mit Ammoniumsulfat, um im Filtrat durch Titriren den Teil der Säure zu bestimmen, der sich mit dem Protemniederschlag nicht verbunden hatte, und auf diese Weise auf Grund der Differenz der so gefundenen und anfänglich eingetragenen Säuremenge die Basicität der Eiweisskörper, oder, wie die Autoren sich ausdrücken, deren Säurecapacität beurteilen zu können. Eine Reihe von Bestimmungen ergab für die Alkalescenz auffallend hohe Werte, welche die höchsten bisher beobachteten, meist noch mehr als um die Hälfte übertrafen. Betrachtet man die in den angegeben Versuchen—Tab. II (ib. p. 247) gefundenen neuen (scheinbaren) Alkalescenzzahlen, so sieht man, dass mit der Menge der zugesetzten Säure auch die Werte für die Alkalescenz steigen. Dieser Schluss der Autoren hat in der direkten Fällung mit dem Sulfat (der schwefelsauren Substanz) und der unmittelbaren Bestimmung der Alkalinität seine Bestätigung gefunden. Da das bei der direkten Titration einschlagene Verfahren zweifellos das einfachere und eindeutigere ist, so sind auch offenbar die so erhaltenen Zahlen diejenigen, welche die wahre Alkalescenz des Blutes am richtigsten wiedergeben, die abnorm hohen, nach obigem Verfahren erhaltenen sind hingegen als artificielle, durch die Versuchsmethode bedingte anzusehen (ib. p. 248).
Ähnliche Versuche mit Blut haben gezeigt, dass auch hier bei vermehrten von Alkalizusatz der Anteil, der nicht mehr zurücktitrirt werden konnte, stieg. Der Überschlag der Resultate, welche die drei Versuchsreihen geliefert haben, leiteten die Autoren (ib. p. 255) zu dem Schlüsse, dass diese Beobachtungen eine ganz verschiedene Alkalescenz des Blutes gezeigt haben...
Nachdem die Autoren sich überzeugt haben, dass die Eiweisskörper des Blutes Basen und Säuren zu binden imstande sind, gehen sie an die Untersuchung des Säure-und Basenbindungsvermögen der Eiweisskörper (ib. p. 266), wie Casein, Eierweiss und Serumalbumin. Sie konnten nämlich auch hier nicht nur im allgemeinen ein Säure- und Basenbindungsvermögens (Säure- und Basencapacität) feststellen, sondern auch hier, wie oben für das Blut, bestätigen, dass mit steigenden Quantitäten die in Bindung gehende Menge Säure oder Base bis zu einem Grenzwert wächst, und dass ferner die Capacität für Säuren ebenfalls grösser ist als für Basen (ib. p. 266).
Ferner geht aus ihren Untersuchungen hervor, dass man das Eiweiss indessen nicht wohl als eigentliche Säure oder Base ansprechen kann. Auf Grund der Erfahrungen über Leitfähigkeit und Jonisation müsste die Lösung einer Base, ein trefflicher Leiter sein, während reines Eiweiss auch nach den neuesten Erfahrungen ein ganz schlechter Leiter ist. Auch die Art, wie der Neutralisationsvorgang statthat, spricht dagegen, den Vorgang als einer einfachen Salzbildung entsprechend anzusehen (ib. p. 269).
„Wie wir beobachteten, findet bei Zusatz einer bestimmten Säuremenge, die im Stande war sämmliche Affinitäten (?!) zu sättigen, doch keine vollständige Sättigung statt, sondern nur bis zu einem bestimmten Gleichgewichtszustand; dagegen wird erst bei Vorhandensein eines gewissen Säureüberschusses die vollständige Sättigung erreicht (S. Versuch IV und VI). Es handelt sich hier wahrscheinlich nur um einen Verteilungsvorgang ähnlich dem der Ausätherung resp. dem bei der Annahme von Jod aus einer Jodkaliumlösung durch Stärke“ (ib. p. 279).
partie fondamentale de la molécule des diverses jouent un rôle précis, fonctionnel substances albuminoïdes, mais qu’en outre ils 213).
“ (lOGp.