﻿VERBINDUNG DES GLOBULINS MIT SÄUREN.
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dieses in Lösung bleibt. Das Vermögen des Globulins, sich zu gleicher Zeit mit Säuren und mit Basen zu verbinden, leitet zu der Annahme, dass es die Energie derselben Pole, mittels derer es die Säure und die Base einzeln festhält oder mit ihnen in ringförmige Verbindung tritt, zu gleicher Zeit resp. auf diese und jene Base des Salzes richtet
Gb ) Salz................... (18)
S/
Seinem Charakter nach besitzt das Globulin die Neigung in seinen Verbindungen mit Salzen sich zwischen die Basen so zu sagen einzukeilen und dieselben dadurch gleichsam zu trennen. Einen weiteren Schritt ins Bereich der Möglichkeiten machend, gelangt man zu der Annahme, dass durch die vereinte Einwirkung des Globulins und irgend einer sogar schwächeren als die in der Verbindung in dem Salze befindliche Säure eine solche Zerspaltung möglich ist. Dasselbe kann auch in bezug auf die vereinte Einwirkung des Globulins und der Alkalien gesagt werden. In den angegebenen Fällen wäre das Globulin sowohl mit seinem Säure- als mit seinem Alkalipol. denen eine einzeln eingeführte Säure oder ein Alkali zur Seite stehen, doppelt wirksam. Ein derartiges Verhalten des Globulins zu den Salzen, eine solche Verbindung mit denselben wird durch das Verhalten der Alkalien zu den Salzverbindungen" bewiesen. Wie verdünnt das gegebene Alkali auch sei, bei der Eintragung in eine Salzverbindung des Globulins geht die alkalische Pieaktion nicht sogleich verloren, wie zu erwarten wäre (V.V 81—5 p. 107). sondern es wird das Salz aus seiner Verbindung mit dem Globulin nach und nach verdrängt. Ausserdem kann in solchen Fällen eine „Salzverbindung des Globulins“ durch schwache Alkalien sogar gefällt werden, wie Hammarsten als erster beobachtet hat. Auf ein solches Verhalten des Globulins zu den Salzen weisen auch Beispiele hin, wo das mit Erd-alkalien (Baryt oder Kalk) verbundene Globulin bei der Neutralisation mit Schwefelsäure nicht ausfällt, und die Asche einer solchen Verbindung nicht alkalisch reagirt.
Im zweiten Falle ist bei der Neutralisation einer basischen Globulinverbin-dung die Bildung eines Salzes möglich, wobei die Reaktion eine alkalische bleibt oder in eine neutrale übergeht. In solchen Fällen wird die komplexe unlösliche Verbindung nach dem Abdampfen und Einäschern die Gegenwart eines freien Alkali oder Erdalkali neben dem Salze in der Asche an zeigen. Offenbar wmrden wir hier ein a c i d o-a 1 k a 1 i s c h e s oder a c i d o-e r d a 1 k a 1 i s c h e s Globulin, oder im allgemeinen ein s a 1 z-b asisches G 1 o b u 1 i n—B a s-s a 1 g 1 o b i n—vor uns haben
,Base
K
Gb /Salz
SX
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Hier ist die Energie des Alkalipols so zu sagen zum Teil von der Base, zum Teil von dem Salz in Anspruch genommen. Die Reaktion einer solchen Verbindung kann eine alkalische, neutrale, sogar eine saure—auf Lakmus oder Phenolphtalein, nicht aber auf Tropäolin 00—sein, je nach der Menge des Alkali in der Verbindung und in Abhängigkeit von der natürlichen Reaktion des Globulins (J\LV 81 — 5 p. 107).
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