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VERHALTEN DES GLOBULINS ZU DEN METALLSALZEN.
Kobalt, Niederschläge erzeugen, diese aber niemals ausfallen, wenn die Oxyde durch Alkalien oder Erdalkalien in Lösung erhalten werden ‘) (GS p. 31). Hünefeld (30-a p. 249) findet, dass die proteinhaltigen Flüssigkeiten ausser durch die Chloride, Sulfate und Nitrate der Schwermetalle auch durch Alaun gefällt werden, worauf übrigens Zetzell (75 p. 244) schon früher hingewiesen hatte; es werden in Wasser unlösliche Verbindungen erhalten, die sich aber in einem Überschuss der protein-haltigen Flüssigkeit aufiüsen. Dieser Umstand entspricht im allgemeinen den oben angeführten Beobachtungen Thomson’s über die Fällbarkeit des Proteins durch alkoholische Lösungen von Metalloxyden.
Allein schon Hünefeld fand, das diese aus Metallsalzen und Protein bestehenden Niederschläge unbeständige Verbindungen sind, und dass z. B. die von Ürfilla erhaltene Verbindung des Proteins mit Sublimat bei längerem 'Waschen sich zersetzt, wobei sie das Sublimat dem Wasser abgibt, während eine geringe Menge unveränderten Proteins als Bückstand zurückbleibt (30-ap. 249). Hiinefeld fand unter anderem, dass Gold- oder Platinchlorid mit Protein gelbliche Niederschläge bilden (30-a p. 250).
Sehr interessante Beobachtungen stellte Berzelius (4 p. 44) an, indem er eine fast neutrale Fibrinlösung in Ätzkali mit Metallsalzen fällte; die erhaltenen Niederschläge hielt er für eine Verbindung des Proteins mit dem Oxyd, oder, im Fall das Salz im Überschuss vorhanden war, für eine doppelte Verbindung des Proteins mit dem Oxyd und dem Salze. Einige solche Niederschläge wären in Ätzkali löslich. Die Lösung des durch Sublimat in Ätzkali hervorgebrachten Niederschlags gebe nach der Behandlung mit Schwefelammonium einen aus Quecksilbersulfid bestehenden Niederschlag (4 p. 44). Seine Beobachtungen über die Fällbarkeit der protein-haltigen Flüssigkeiten mit Metallsalzen verallgemeinernd, sagt Bose (58 p. 132), dass man Verbindungen des Proteins nicht nur mit Alkalien sondern auch mit Salzen in Gestalt von basischen Doppelsalzen wohl annehmen dürfe, direkte Versuche ihm jedoch gezeigt hätten, dass das Protein sich in dieser Beziehung wie indifferente vegetabilische Substanzen —Zucker, Gummi, Stärke u. dergl.—verhalte, die sich den Basen gegenüber wie Säuren verhalten (58 p. 132). So fand Bose, dass bei dem Einträufeln einer Proteinlösung in eine Metallsalzlösung Niederschläge erhalten wurden, welche in einem Überschuss sowohl der proteinhaltigen Flüssigkeit als auch derselben Salze löslich waren. Bei gewissen gegenseitigen Verhältnissen entständen Niederschläge, die sich in Wasser nicht lösen und daher gewaschen werden können. Bei der Einwirkung von Kupfersulfat erhalte man einen aus Protein und Kupferoxyd bestehenden Niederschlag; mit Eisenchlorid—aus Protein und Eisenoxyd bestehende geléeartige Massen, sowie mit Zinksulfat eine weisse A erbindung
21.	Plombate de chaux..........................
22.	Muriate de zinc............................
23.	Xitrate de bismuth.........................
24.	Xitrate d’antimoine........................
25.	Muriate d'arsenic..........................
26.	Arseniate de potasse.......................
27.	Arseniate de cobalt........................
28.	Prussiate de potasse.......................
29.	Oxalate d'ammoniaque.......................
‘) Ainsi tous les métaux essayés produisaient, à l’exception du cobalt, un précipité; mais il ne s'en manifestait jamais lorsque 1 oxyde était tenu en
Aucun changement.
Devient peu-à-peu très-laiteux.
Un précipité blanc qui ne parait pas sur-le-champ, à moins qu'il n'y ait excès d'acide:
Un précipité blanc.
Devient peu-à-peu laiteux.
Aucun changement.
Aucun changement.
Aucun changement.
Un précipité léger blanc après une heure de repos (68 p. 31-3).
dissolution par un alcali, ou par une terre (68 p. 33).