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VERHALTEN DES GLOBULINS ZU DEN METALLSALZEN.
sulfat—0,91% Zink; Urannitrat gab 5,17—5,78% Asche mit 4.06% Uran; Sublimat—22,89 Quecksilber; Silbernitrat—4.02 — 5,072% Silber. Lie Bestimmungen mit Myosin führen wir nicht an, da die Autoren dasselbe mit Metallsalzen aus einer 5%-gen Chlorammoniumlösung fällten und natürlich andere Zahlen, als die obenerwähnten, erhielten.—Halliburton’s Beobachtungen (24 p. 186) zeigten, dass Sättigung des Serums mit Ammoniumalaun keinen Niederschlag in demselben erzeugte und der Flüssigkeit nur ein etwas getrübtes Aussehen verlieh. Ganz anders verhielt sich die Sache, wenn das Serum vorher mit Magnesiumsulfat und dann das Filtrat mit Ammoniumalaun gesättigt wurde; es erfolgte vollständige Fällung. Ein frischgefällter Niederschlag sei in Wasser noch löslich; ist er aber "längere Zeit in der Mutterlauge verblieben, so habe er diese Fähigkeit schon eingebüsst. Bei der Dialyse einer alaunhaltigen wässerigen Lösung des Niederschlags wurde schon nach 24 Stunden vollständige Fällung des Proteins erhalten, welches Halliburton nicht mehr für, „Globulin“ ansehen konnte, da er dieses seiner Ansicht nach aus dem Serum (AW 48—60 p. 155—8) schon mit dem Magnesiumsulfat ausgeschieden hatte, infolge dessen der Niederschlag aus „Albumin“ ‘) bestehen musste. Der erhaltene Niederschlag löste sich nicht in Wasser, schwacher Essigsäure, gesättigter Alaunlösung, wohl aber in Salpetersäure; beim Erwärmen färbte sich diese gelb, wobei diese Färbung durch Einwirkung von Ammoniak in eine orangegelbe überging (24 p. 188;. Kontrollproben zeigten, dass dieser Niederschlag wohl nichts anderes als das sog. Serumalbumin war, welches unter den erwähnten Bedingungen in den unlöslichen Zustand übergeht. Bei weiteren Versuchen erwies es sich, dass das „Albumin“,—nämlich der nach der Entfernung des sog. Globulins durch Sättigung mit Magnesiumsulfat zurückgebliebene Teil des Proteins—beim allmäligen Zusatz von Alaun zuerst opalescirt. dann einen Niederschlag ausscheidet, welcher beim weiteren Zusatz der Alaunlüsung löslich wird, endlich bei der Sättigung der Flüssigkeit mit Alaun 2) vollständig ausfällt.
Palm (51 p. 35) empfiehlt als besonders empfindliche Reaktion auf Proteinkörper die Fällung mit folgenden Metallsalzen, von denen überdies die Alkaloide nicht gefällt werden: 1—Eisenacetat, welches vorher mit frischgefälltem Oxydhydrat durchgekocht wurde, fälle in alkoholischer Lösung proteinhaltige Flüssigkeiten vollständig; 2—eine alkoholische Lösung von Bleiessig oder Bleichlorid; 3—friscli-gefältes Bleioxydhydrat, welches nach der Auflösung in sehr viel reinem Wasser bei Gegenwart von Alkohol mit einer unbedeutenden Proteinmenge Niederschläge gebe. Dieses Reagens weise die Gegenwart von 1 Teil Protein in 500000 T. Wasser nach (ib. p. 35). Auriol et Monnier (1 p. 152) bedienten sich der Fällung mit Kupfersulfat zur quantitativen Bestimmung des Caseins.
In seiner Arbeit vom Jahre 1889 stellte Harnack (26 p. 3046) sich schon die Aufgabe, durch Verbindung mit Kupfer einen aschenfreien Proteinkörper zu erhalten Indem. Harnack dialysirtes Hühnereiweiss ebenso wie früher (p. n. 290) darstellte, fällte er das filtrirte Dialysat mit einer Kupfersalzlösung und verwandelte den erhaltenen Nieder-
') The solution of precipitate produced by alum was dialysed in this way for twenty-four hours, at the end of which time an abundant precipitate was produced. This was filtered off: the filtrate was still slightly acid, and contained only a trace of proteid. The precipitate was found to be proteid; it could not be globulin, since that had all been previously removed by magnesium sulphate; therefore it must have consisted of serum albumin (24 p. 187).
") The result of this expérimente is, that the addition ol a minute quantity of alum to serums already saturated with magnesium sulphate pro-i duces an abundant precipitate ox the serumalbu-min; this is redissolved by excess of alum, but again completely precipitated by saturation with the salt (24 p. 188).