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VERHALTEN DES GLOBULINS ZU DEN METALLSALZEN.
uns gegebenen allgemeinen Schema (VV 86—92 p. 257—8) entsprechend, geben diese Verbindungen trotz der scharfsauren Reaktion bei vorsichtigem Einäschern ein freies Metalloxyd. Wird eine derartige Verbindung aus einer alkalischen Globulinverbindung erhalten, so kann aller Wahrscheinlichkeit nach in der Lösung eine dem folgenden Schema entsprechende Verbindung entstehen:
Dy Ip	I der	Alkalimetalle
-p/ ' ^	\ der	Schwermetalle
Gl> ' >Salze	j 'Ie1'	Alkalimetalle ............... (24)
e/	(der	Schwermetalle
\Säure (n)
Solche Verbindungen haben ihre eigene Dissoziationstemperatur, eine saure Reaktion und geben bei vorsichtigem Einäschern freie Metalloxyde und Alkalien sowie deren Salze. Besonders gut geht das Einäschern von Niederschlägen vor sich, welche bei der frakzionnirten Fällung von Lösungen genannter Verbindungen durch Alkohol erhalten werden. Für die Beobachtung noch geeignetere Präparate liefern die Niederschläge von säurefreien Verbindungen, welche folglich Alkalien, Metalle und deren Salze enthalten.
E. V e r b i n düngen des G 1 o b u 1 i n s mit eine m A 1 k a 1 i, eine m Sch w ermetall und mit deren Salze n waren es hauptsächlich, welche, wie aus dem historischen Überblick ersichtlich ist, von den Autoren beobachtet wurden, (s. folg. Kap, Ueber Identität des Globulins (MV 93—100). Werden mässig konzentrirte basische Globulinverbindungen mit einem verhältnissmässig geringen Alkali- oder Erdalkaligehalt mit Schwermetallsalzlösungen behandelt, so entstehen gerade die Verbindungen, welche das allgemeine Schema,
n	i	j derSchwermetalle
/ ‘	( der	Alkalimetalle
Gb ü	,	jder	Schwermetalle..................... (25;
&	Zt	1 der	Alkalimetalle.
genüge tun.
Grösserer Beweiskraft halber und auch um unsre eignen Beobachtungen mit dem historischen Material zu verbinden, geben wir Tafel VIII (p. n. 299), welche auf Grund derselben Prinzipien, wie die bei der Untersuchung der Salze (XX 75—SO p. 256—62) dargelegten, zusammengestellt ist. Hier bedeutet h ebenfalls den Sättigungskoeffizienten; doch wurde zu der Darstellung der Verbindungen frisches Hühnereiweiss genommen, welches die auf S. (W-18—60 p. 165) angegebene mechanische Behandlung-erfahren hatte, d. h. zerschnitten und filtrirt worden war.