﻿Verhalten «les Globulins und seiner Verbindungen zu
Alkohol und Äther.
Yon Prof. L Morohowez.
V e r h alten z u Alkohol. 1. Historische s. Schon Quesnay erwähnt, dass die protohihaltigen Flüssigkeiten unter dem Enflusse von Weingeist erhärten (se durcissent) (38 p. 340). Übrigens sagt Quesnay dasselbe von der Wärme, so dass er für den ersten Forscher gehalten werden kann, der auf eine identische Wirkung des Alkohols und der Wärme auf die protemhaltigen Flüssigkeiten hingewiesen hat.
Boerhaav jedoch spricht sich darüber bestimmter aus, indem er das Serum dem Hülmereiweiss in dieser Beziehung gleichstellend, findet, dass diese bltissig-keiten. wie die tierischen Safte überhaupt, durch Alkohol ebenso wie durch W ärme ‘) zum Gerinnen gebracht werden und dass, wenn das Serum in diesem Falle weniger voluminöse Flocken ausscheidet, dies sich dadurch erkläre, dass es wasserreicher ist (G-a. p. 617). Thouvenel (45 p. 27) findet, wie auch Wasserberg (48 p. 310), sowohl in dieser als auch in andern Beziehungen, zwischen dem Eiweiss und dem Serum keinen Unterschied, da er letzteres für ein eben solches, nur stärker mit Wasser verdünntes ..Eiweiss“ hält l 2).
Was die Beschaffenheit des Niederschlags anbetrifft, so war Macquer der erste, welcher die Bildung einer geléeartigen Masse unter der Einwirkung von Weingeist beobachtete 3).
Andererseits fand Bucquet, Fourcroy’s Worten (14 p. 717) nach, dass der durch Alkohol bewirkte Niederschlag, zum Unterschied von dem durch Säuren bewirkten, sich in Wasser wieder löst 4). Fourcroy teilte diese Ansicht (15 p. 313), in der Folge aber mit dem Vorbehalt, dass der durch Alkohol in Serum erzeugte Niederschlag sich in Wasser eigentlich nicht auflöst, sondern in demselben so fein verteilt ist, dass man ihn. wie er meint, für gelöst ansehen könne5) (16p. 146). Thenard meint ebenfalls (44 p. 107), dass Alkohol in den protemhaltigen Flüssigkeiten eben solche Veränderungen hervorrufe wie Wärme. Derselben Ansicht ist
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l) Das Alkohol verdickt also wie ein Feuer unsere groben Säfte (6-a, p. 617).
-) Je l’ai (sérosité du sang) trouvée en général moins concrescible par les moyens chimiques & plus aqueuse que l'humeur séreuse contenue dans le blanc d'oeuf (45 p. 27).
3) L’esprit de vin versé dans l'eau qui le tient
en dissolution l'en sépare en le précipitant sous
la forme d’un caillé (32-a, p. 159).
4) Elle (serum) est coagulable par l'esprit de vin; ce coagulum diffère beaucoup de celui qui est formé par les acides, par sa dissolubilité dans l’eau, suivant la découverte de M. Bucquet (14 p. 717),
â) L’alcool le coagule et le précipite en petits flocons blanchâtres, qui se divisent facilement dans l’eau et y restent si bien suspendus qu’on pourrait les regarder comme dissous (16 p. 146).