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DAS OROBULTN DDR ROTIJEX BT.ÜTKC)RPEROHEN.
20), Lecanu (48 p. 216). Prévost & Dumas (Io p. 50 u. 51), Denis-Benadaiit (17p. 014), Magendie (50 p. 68), Mandl (57 p. 108), Andreieff (2 p. 24—5). Mulder (05 p. 325), Molescliott (58 p. 7), Pelouze & Frany, Milne-Edwards, Wöliler u. a. anerkannt und verfochten wurde, wenig fiir sich hatte, so konnte auch die Lehre, die eine entgegensetzte Anordnung der Teile—d. h. einen aus Farbstoff bestehenden Kern von einer fibrinösen Hülle umgeben—welcher Virchow (92 p. 435; 93 p. 89—90). 'Weber (94 p. 12), Gerlach (25 p. 43), Denis (16 p. 10), Simon (89 p. 321), Letelier (53 p. 561) beistimmten, auch keine grössere Anzahl von Thatsachen aufweisen. Dasselbe kann ebenfalls von der Lehre gesagt werden, nach welcher das Fibrin ein Gewebe bildet, in dessen Maschen das Albumin und der Blutfarbstoff eingeschlossen sind, wie Donné (18}». 478) ‘) und in der Folge Koberts, hauptsächlich aber Brücke (1807, 9 p. 79) lehrten, welch letztere fast denselben Bau der Zelle, wie Donné annahmen, indem sie das Vorhandensein einer porösen Grundmasse, in welcher der. gefärbte Teil eingeschlossen sein sollte (9 p. 79) * 2), voraussetzten. Zu dieser Ansicht bekannten in demselben Jahre sich auch Schweiger-Seidel & Schmidt (85 p. 194). Alle diese Hypothesen über den Bau des Blutkörperchens haben der zu unserer Zeit allgemein anerkannten, schon im Jahre 1804 von Villar (91 p. 406) aufgestellten Lehre, dass die Blutkörperchen feste Körper sind und weder Scheiben noch feste Kerne, weder Säckchen noch Zellen vorstellen 3j, weichen müssen. In bestimmteren Ausdrücken und mit voller Überzeugung, dass das Blutkörperchen eine homogene mit Wasser und Farbstoff imprägnirte Masse ist. spricht sich Kasse (1842, 06 p. 91) aus. Obgleich er vom anatomischen Standpunkte aus das Vorhandensein eines Kernes auch zugiebt. so zieht er diesen vom chemischen Standpunkte aus, infolge der „unbedeutenden Grösse“ desselben, nicht in Betracht, da er findet, dass das Körperchen durch die chemische Behandlung in den Farbstoff und die Grundlage zerfällt (ib. p. 90). Derselben Ansicht sind Bérard. Mandl. Küss, Bobin & Verdeil; die beiden letzteren glauben (74 p. 350), dass das Gerüst (das Globulin) mit dem Blutfarbstoff und einigen Fetten Molekül für Molekül verbunden ist, nicht aber eine sackförmige Hülle, welche den Farbstoff umgiebt, vorstellt 4). Derselben Lehre folgt auch Denis (1859, 16 p. 25). Kollett’s Arbeiten endlich (1862, 75 p. 67 und später 76 p. 73; 77 p. 157) haben endgültig den Satz festgestellt, dass das Blutkörperchen aus einer elastischen, weichen, dehnbaren Substanz besteht, in welcher wenigstens zwei miteinander auf unbekannte Wise verbundene Bestandteile unterschieden werden müssen, ein krystallisirbarer—das Hämatoglohin— und das eigentliche Gerüst (Stroma), und dass das zwischen diesen Teilen bestehende Band durch äussere Umstände zerstört werden kann (75 p. 97-—8).
’) „M. Donné conclut de ces faits que les globules du sang ne sont point un simple précipité d’albumine, comme le prétend M. Raspail, mais qu’ils sont formés d’un tissu, d’un canevas, pour ainsi dire, de fibrine, dans les mailles duquel l’albumine et la matière colorante sont déposées“ (,18 p. 478).
2)	So klar die Behandlung mit 2°/o-iger Borsäure ist und so leicht das Bild der Veränderung in dem Blutkörperchen entsteht, so unverständlich und unklar ist Brücke’s Erklärung des Baues desselben. Factisch geben Brücke’s Beobachtungen keinen Grund, sein Oekoid und Zooid von dem, was unter dem Namen Stroma und Farbstoff bekannt ist, zu unterscheiden.
3)	„Les globules du sang humain et ceux des
animaux sont des corps solides, qui plongent au fond de l'eau; je ne doute pas qu’ils no soient plus gros, plus volumineux dans les vaisseaux lorsqu’ils sont raréfiés par la chaleur, mais ils ne présentent ni cercles, ni noyau solide, ni sacs, ni cellules, comme Hewson. Fontana, le père la Torre et autres ont prétendu“ (91 p. 406).
4)	„Elle (globuline) forme la plus grande masse du globule sanguin. Elle constitue ainsi une masse insoluble dans le sérum, qui est unie molécule à molécule à la matière colorante du sang et à quelques graisses, sans qu'il y ait d’enveloppe vésiculaire comme on le dit généralement, dans laquelle seraient renfermés ces derniers principes“ (74 p. 356).