﻿EINE HÂMORRAGIE All BODEN DES AUGES.
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Lampenlicht, dass die Seiten des Buches, in welchem er las, im Nebel verschwanden. Im dunkeln Zimmer erschien last das ganze Gesichtsfeld gleichsam mit vielen stark glänzenden, flimmernden Sternen besäet. Dieselbe Erscheinung wurde auch bei geschlossenen Augen, doch in geringerem Maassstabe. beobachtet. Auch war sie sowohl mit dem rechten als mit dem linken Auge einzeln wahrnehmbar. Bei nächstfolgender Beobachtung bemerkte er, dass diese glänzenden Punkte in schneller ununterbrochener Bewegung sich befanden und bald Licht ausstrahlten, bald erloschen. Die einen davon strahlten goldgrünes, die zweiten rein gelbes, die dritten blaues Licht aus. Andere Farben des Spectrums wurden nicht beobachtet. Die Bewegungen der zwei ersteren Lichtarten waren rasch, der blauen—langsam. Bei Tageslicht boten die Veränderungen im rechten Auge folgendes Bild dar: am grauen, bewölkten Himmel, an fast -/, von dessen Oberfläche waren: 1) ein an der Sehaxe liegender gleichmässig grau- violett gefärbter Stern mit fünf Strahlen, von denen der eine (nach aussen u. unten gerichtete) bedeutend länger war als die anderen; 2) zwei rundliche Flecken, der eine in der Richtung nach oben und innen von der Sehaxe, der andere—nach aussen und unten, fast am untern Rande des Gesichtsfeldes. Letzterer war infolge seiner Randlage ungenügend beleuchtet und wurde der Beobachtung fast garnicht unterworfen. Das Immen zwischen dem Sterne und den Flecken zeigte schwachgelbe Färbung, die auf den Flecken allmälig in grüne und an deren Rändern in dunkelzimmt-braune überging. Bei Abendlicht liessen der Stern und auch die Flecken das Licht sogar einer starken elektrischen Lampe nicht durch, und nur an der Peripherie der Flecken war ein dunkel roter Schein zu bemerken. ’Wahrscheinlich hatten wir es hier mit einem Extravasat in die Retina zu thun, wobei der Stern die Rissstelle der membr. hyaloidea, die Flecken abordas ausgeflossene Blut, welches sich in zwei Teile geteilt hatte, vorstellten. Die Abbildung des Extravasats konnte man auf eine beliebige Fläche übertragen. Bei Annäherung der letzteren wurden die Umrisse schärfer, das Bild selbst aber kleiner. Auf einer Fläche, die vom Auge 2 ctm. weit entfernt war, wurde die Grösse die Abbildung 1 y„ ctm. gross bestimmt, doch war es schwer die Einzelheiten zu unterscheiden. Nachdem die minimale Grösse der Abbildung conslatirt war, entstand die Notwendigkeit auch die maximale Abbildungsgrösse zu bestimmen. Als letztere wurde die Abbildung auf den Wol-ken angenommen und zu diesem Zwecke von den Wolken auf nähere Gegenstände (Hauswände u. dergl.) übertragen. Es erwies sich, dass die Abbildung, ohne ihre Grösse zu verändern, auf eine vom Auge ungefähr 30 Fuss entfernte Oberfläche übergeht; dabei beträgt ihr längster Durchmesser 7—8 Fuss. Schon nach wenigen Versuchen, die gleichartige Resultate ergaben, wurde das Projiciren des Bildes auf die Wolken unmöglich—die grandiose Illusion verschwand. Beim Sehen von oben nach unten oder umgekehrt erschien die Abbildung in
mässig weiter Entfernung,
welche genau
meiner Sehkraft
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die lange vorher
bestimmt worden war und sich bis jetzt nicht verändert hat, entspricht. In einer Entfernung von 30 Fuss befindet sich für mein Auge die Fläche, auf der sich die ganze wahrnehmbare Welt malt. Wir nennen diese Fläche die Fläche des