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ZUU FRAGE NACH DER INTRAVITALEN FÄRBUNG DER NERVEN.
und Toluidinblau, wahrcheinlich
(CIL)iX
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XII
Gute Resultate aber liefert nur das Methylenblau, welches zwei Amidogrup-pen und eine Imidogruppe, also grössere Basicitüt, hat.
AVie die letzten Arbeiten Ehrlich's gezeigt haben, können auch Safranin und Bismarkbraun zum Färben der Nerven angewandt werden, letzteres besonders zusammen mit Methylenblau.
Ich arbeitete in dieser Richtung und suchte nach Farbstoffen, die dem Methylenblau analog wären. Sie sollten in Bezug auf die Amido-, resp. Auto-chromgruppen demselben ähnlich sein, sich aber dem centralen Chromophoren Ring nach unterscheiden. Es sollten Oxazyne und Pyronine, (Derivate des Diphenylmethans), sein.
Von den Oxazynen wählte ich «Neumethylenblau GG Cassel la
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(CIL).X / C ,	' X(CH-i)
Es erwies sich unzweifelhaft brauchbar, doch schlechter als Methylenblau, und lässt sich ungenügend tixiren. Völlig brauchbar aber erschien das sog. Th io pyr on in Sandmeyer’s (1892). welches im Jahre 1902 von Biehringer mul Topnloff umständlich untersucht wurd ’).
Dessen Formel ist wahrscheinlich
(CIL)iX g y-	*sT(CITj)2’
Es stellt ein rosenrotes Pigment mit bläulicher Fluorescenz vor. Dessen Eigentümlichkeit besteht darin, dass es fast ausschliesslich die Remack'schon Nervenfasern färbt und sich dadurch vom Methylenblau unterscheidet.
Sofern ich bis jetzt beobachtet habe, färbt dieser Farbstoff etwas schwächer als Methylenblau, übertrifft jedoch die übrigen erwähnten Farbstoffe. Auf dessen Combination mit Methylenblau sollte bei richtiger Anwendung seitens aller, die sich mit dem Nervensystem beschäftigen, unbedingt Rücksicht genommen werden.
') Journal f. pract Chemie X. F. Band 65, S. 499. Siehe auch Biehringer. Journ. i. pract. Chemie [2], 54. 217 (1896). Diesen Farbstoff habe ich von Herrn Sandmeyer bekommen, wofür ich ihm hier meiner herzlichsten Dank ausspreche.