﻿ZUR FRAGE NACH DER INTRA VITALEN FÄRBUNG DER NERVEN.
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Dieser Farbstoff wird ebenso wie Methylenblau fixirt.
In seinen bekannten Arbeiten sprach sich Ehrlich dahin aus, dass das b ärbungsvermögen des Methylenblau den Nerven gegenüber von der Gegen-wart des Schwefels abhängt.
Aus dem Obengesagten folgt aber, dass jetzt neue Farbstoffe bekannt sind, die keinen Schwefel enthalten und trotzdem imstande sind die Nerven zu färben (Safranin. Neumethylenblau GG.). Doch haben die schwefelhaltigen Pigmente den Vorzug vor diesen.
Man darf wohl annehmeu, dass der Schwefel nicht als solcher die Pigmentaffinität zu den Nerven bedingt, sondern nur eine Nebenbedeutung hat. Die schwefelhaltigen Pigmente zeichnen sich in der Regel durch ihre urosse chemische Beständigkeit aus. Es färben die Nerven wahrscheinlich nur die Pigmente, die einen hinreichenden Beständigkeitsvorrath in sich schlossen, um der dissociirenden Wirkung der inneren chemischen Processe, die in den Nerven bei ihrer Färbung verlaufen, widerstehen zu können.
Also sind für die Nervenfärbung wichtig:
1)	Die Beständigkeit des Farbstoffes, d. h. die Eigenschaften des Chro-mophorringes, 2) die Anzahl der autochromen Gruppen, d. h. die Eigenschaften der Amidogruppen.
Es nicht jetzt im Handel noch einige andere Thiazinc:
1)	Gentianin (Farbwerke vormals Geigy in Basel)
(( 11 UN	Nil,
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2)	Thioninblau GO extra (Farbwerke vormals Meister Lucius und Brüning in Höchst a M.)
n ie. v , s	cm
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M .11.
3)	Neumethylenblau N (L. Cassel la und Co in Frankfurt a M.)
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Gentianin und Thioninblau sind ebenso gut wie Methylenblau. Neumethylenblau färbt aber fast nicht die Nerven. Dies hängt wahrscheinlich von den Toluidingruppen im Chromophorring' ab.