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UE BEE DEN GEGENSEITIGEN EINFLUSS D. GES.- U. GEITGEEMPF.
Reizung beider Augen. Aehnliche Resultate werden bei starken und mittelstarken Tönen erhalten. Bei schwachen Tönen ist der Einfluss gleich Null, und weitere Abschwächung derselben intervertir! den Einfluss, d. h. das Licht bedingt Schwächung der Tonempfindung. Derartige Versuche mit sehr schwachen Tönen erfordern sehr gespannte Aufmerksamkeit und gelingen daher selten. Mir ist es nur bei zwei Personen geglückt, den Einfluss klar zu erhalten. Mit dem erwähnten Charakter dieser Erscheinung stimmen Nebeks Beobachtungen überein. Dieser Forscher bemerkte, dass hei der Bestimmung des Widerstands der Elektrolyten mittels Kohlrausch’s Brücke mit Telephon der Nullpunkt genauer im Dunkeln als im Hellen gefunden wird.
Zum Schluss will ich noch erwähnen, dass es mir in einer Sitzung der Moskauer physiologischen Gesellschaft am 21 Okt. 1904 gelang den obenbeschriebenen Einfluss zu demonstriren. Zu diesem Zweck benutzte ich einen grossen Schirm (‘/2 X V2 m-T welcher mit elektrischen Glühlampen beleuchtet war. Den Strom konnte ich geräuschlos öffnen und schliessen. Als Tonquelle diente eine auf einem Resonanzkasten befindliche Stimmgabel von 256 Schwingungen.
(Vorgetragen in der Sitzung der physiologischen Abteilung der Gesellschaft von Freunden der Naturwissenschaften, der Antropologie und Ethnographie, d. 11 Okt. 1904).
*) Nebel. Ueber die Verwendung des Mikrophons bei elektrischen Widerstandsmessungen Exner’s Rep. d. Physik. 24—1888.