﻿DAS GLOBULIN DER WEISSEN BLUTKÖRPERCHEN.
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Elemente ebenfalls mit 1%-iger Kochsalzlösung abgespült werden. In allen 3 Fällen wurden die Flüssigkeiten mit den darin suspendirten Leukocyten entweder in weite flache Schalen oder in hohe enge Cylinder gebracht. Das Umrühren geschah in den Schalen mit einem Gänsefederbart, in den Cylindern— durch langsames Umstürzen bald auf den Boden, bald auf die obere Oeffnung; darauf überliess man die Gemenge 8—12—24 Stunden sich selbst und ersetzte dann die durch Decanti-ren entfernten früheren Lösungen durch neue. Wir beschränkten uns auf 3-mali-ges Auswaschen. Die ausgewaschenen Leukocyten wurden abfiltrirt und die Flüssigkeit entweder durch einfaches Abgiessen oder mittels Fliesspapierschachteln entfernt (p. n. 93 A Ai 41—7). Die so erhaltene feuchte Masse wurde in Salzen, Alkalien und Säuren aufgelöst. Zur Auflösung in Salzen verrieb man die Leukocyten mit einer abgewogenen Menge Kryställchen und Pulver folgender Salze: Chlornatrium, Chlorammonium. Natrium-, Ammonium- oder Magnesiumsulfat, auch anderer neutraler Salze, die allmälig zugegeben wurden. Bei sorgfältiger Verreibung erhält man eine weisse, ziemlich homogene Masse, die nunmehr schon mit Wasser verrieben wird, dessen man allmälig, bis zum gewünschten Procentgehalt an Salz in der dabei sich bildenden Lösung zugiebt. Gewöhnlich brachte ich die Concentration bis 10—15 Teile Salz auf 100 Teile Wasser. Sowohl bei der Sättigung mit Salzen als auch bei der Verdünnung mit Wasser scheidet die etwas trübe Lösung einen Niederschlag aus, der die allgemeinen Eigenschaften des Globulins besitzt. Die Lösungen der Leukocyten in Aetznatron 1°/O0 oder Natriumcarbonat 2°/00—1%0 geben bei der Neutralisation mit verdünnten Säuren Niederschläge, welche den Charakter des Globulins besitzen. Den geringsten Aschengehalt weist das Cytoglobulin auf, entweder bei unmittelbarer Auflösung der auf erwähnte Weise gereinigten Leukocyten oder bei Auflösung des nach einer der früher beschriebenen Methoden erhaltenen Cytoglobins in Chlorwasserstofflösung 2°/00—1% und Dialyse dieser Lösung in gefalten Filterdialysoren, wobei die ausgeschiedenen geléeartigen Massen oder Flocken alle Eigenschaften des sog. Globulins besassen.
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