﻿BIBLIOGRAPHIE.
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endlich, gegen das Centrum hin, sind die Teile des Kerns durch eine Schicht durchsichtigen, körnigen, viele Vacuolen enthaltenden Plasma getrent. Das intracelluläre Protoplasma schliesst viele kugelförmige Yacuolen in sich, besonders in der dem Kern anliegenden Schicht, ln der peripherischen Schicht sind keine Yacuolen vorhanden.
Thalassolampe margarodes Haeck.
Die Tinction genannter Piadiolarie und zwar durch Hämalaun und Safranin gelingt erst nach der Anwendung von Sublimat und Essigsäure. Etwas Neues im Vergleich mit dem, w7as von E. Hertwig beschrieben wurde, hat der Autor nicht beobachtet.
Spongodictyon spongiosum Haeck. 1887.
Die Ungenauigkeit der alten, von I. Müller gegebenen Abbildungen hat den Autor bewogen eine neue anzufertigen. Die äussere Form der von ihm beobachtungen Exemplare war eine ellipsoïdale. Dieselbe Form hat auch die centrale Kapsel. Die äussere, gitterförmige Kapsel hat 0,03 mm. im Durchmesser. Der centrale Teil des intracapsulären Protoplasma ist mit Tröpfchen roter Fettsubstanz angefüllt.
Der Autor beobachtete bei S. spongiosum ein interessantes Organ, nämlich ein starkentwickeltes schnurähnliches Gebilde, welches an einem der Pole der Hauptaxe aus der Centralkapsel heraustritt, an seiner Basis ziemlich dick ist und gegen das Ende hin allmälig dünner wird. Dieses schnurähnliche Organ kann von dem Körper der Radiolarie nicht eingezogen werden. Ausserdem beobachtete der Autor in dem intracapsulären Protoplasma früher ebenfalls unbemerkt gebliebene stark lichtbrechende, Schichten bildende Concretionen (bis 0,01 mm. lang), von länglicher, bisquitähnlicher Form. Zum Schluss beschreibt der Autor eine Radiolarie mit solchen Merkmalen, welche es schwierig macht, ihr die ihr zukommende Stelle in dem System anzuweisen. Er fand dieselbe, und zwar nur ein Exemplar davon, in Villafranca. Der kugelförmige Körper dieser Radiolarie wird von sechs feinen haarähnlichen biegsamen kieselhaltigen Nadeln durchzogen. Diese liegen paarweise beinahe in einer Linie, wobei alle nahezu durch das Centrum des Körpers und der Centralkapsel dringen. Die Nadeln sind derartig angeordnet, dass die von einem jeden Paar gebildeten Axen dieselbe Anordnung wie in den Krystallen des monoclinischen Systems haben. Ausser diesen Nadeln bilden einen Teil des Skeletts auch noch andre, die einzeln in dem extracapsularen Protoplasma zerstreut liegen und aus einer Hauptaxe und 4 um dieselbe angeordneten regelmässigen sechsstrahli-gen Kronen bestehen. Letztere bilden scharfe Winkel mit den resp. Ende der Hauptaxe der Nadel, wobei die Strahlen einer jeden resp. in 3 verschiedenen Ebenen liegen, die einander in einer Linie durchschneiden. Das Protoplasma, welches die äussere Körperschicht bildet, ist dickflüssig und durch seine Aussen-fläche scharf begrenzt. Dasselbe steigt an den Nadeln empor und bedeckt sie mit einer dünnen Schicht; an den Nadelenden bildet es je eine keulenähnliche Verdickung, welche eine grosse Anzahl runder, bis 0,0075 mm. messender Klümpchen in sich schliesst.