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B I B L I 0 a R À P H I E.
Der Autor fand, dass das Blut des Hämophilen sehr langsam gerann. Die ersten Spuren von Gerinnung zeigten sich 15 Minuten nach dem Aderlass; erst nach anderthalb Stunden war dieselbe beendigt.
100 Teile genuines Blut enthielten:
Wasser................................ 82,8 0°/0
Feste Substanzen........................ 17,70%
Letztere bestanden aus:
Eiweissstoffen, ausser Fibrin........... 16,14%
Fibrin................................    0,22%
Alkoholischem Extract (Harnstoff, Zucker u. s. w.).........................   0,04%
Fett.................................     0,45%
Cholesterin . .................. 0,07 °/0
Lecithin........................... 0,21 %
Löslichen Salzen.......................  0,57"%
Unlöslichen Salzen......................  0,07%
In 100 Teilen Blutserum wurden gelunden:
Wasser................................. 91,06°%
Feste Substanzen:....................... 8,94°%
Nämlich:
Eiweissstoffe...........................  7,63%
Alkoholischen Extracts (Harnstoff, Zucker u. s. w.).......................... 0,04°%
Fett..................................... 0,54%
Cholesterin............................. O,03°%
Lecithin.............................    0,19°%
Lösliche Salze........................... 0,62%
Unlösliche Salze......................... 0,05%
Das untersuchte Blut war an festen Stoffen ärmer als normales. Der Unterschied bezog sich hauptsächlich auf den Trockenrest der roten Blutkörperchen, da die Menge des Trockenrests des Blutserums nicht geringer war als bei dem normalen Serum.
Wie es sich erwies, wichen die Erythrocyten nicht nur quantitativ sondern auch quantitativ von der Norm ab. So gelang es dem Autor einen Stoff auszuscheiden, welcher der Darstellungsart und den Eigenschaften nach mit Al. Schmidt s Cytoglobin identisch ist. Dieser Stoff setzt die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herab. Das Cytoglobin ist der Autor geneigt für in ihrer Entwicklung gehemmte rote Blutkörperchen anzusehen.
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