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BIBLIOGRAPHIE.
Die Bestimmung des Fettes in der Milch geschieht am besten eine Stunde nach der Absaugung.	I
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Bèitler, K. Zur Frage nach der Trypsinverdauung der Eiweissstoffe.
Ueber das Prote'inchromogen und einige Derivate desselben. Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Mag. pharm.
Aus der chemischen Abteilung des Instituts für experimentelle Mediän. Petersburg 1898. Kt Bonpocy o rpimTimecKOMn nepeBapiißa- 4 Hin öhjiKOBHXB BeipecTBB. 0 npoTeimoxpoMoreiih ii HhKOTopux'B ero
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Das Studium des Proteinchromogens leitete den Autor zu folgenden j Schlüssen. Das Proteünchromogen bildet sich in grösseren Mengen bei der Trypsin Verdauung der Eiweissstoffe, in geringeren 1 »ei der Fäulniss sowie bei der Zersetzung der Eiweissstoffe durch Säuren und Baryumhydrat, endlich in ganz geringen Mengen bei der Pepsinverdauung der Eiweissstoffe. In wässeri- ^ ger Lösung ist das Prote'inchromogen beim Erwärmen bis 100° C. beständig, sowie auch bei längerer Aufbewahrung an einem kühlen Ort; auch bei der Fäulniss zersetzt es sich nicht. Essigsäure und Salzsäure verhalten sich in Bezug auf das Prote'inchromogen indifferent, sogar beim Erwärmen. Ebenso } indifferent verhalten sich verdünnte Schwefelsäure und Alkalien. Concentrirte Schwefelsäure bräunt und zerstört das Prote'inchromogen. Salpetersaures Quecksilberoxydul und Quecksilberoxyd wirken ebenso.
Das Prote'inchromogen	destillirt mit Wasserdampf nicht	über und diffun-	^
dirt ziemlich leicht durch	Pergamentpapier. Dessen Menge	ist in trypsinhalti-	*
gen Flüssigkeiten unbedeutend (0,45°/0 im Durchschnitt), es besitzt aber in hohem Grade die Fähigkeit	von Chlorwasser gefärbt zu werden. Es färbt sich	+
merklich sogar noch in	einer Lösung 1 : 100000. Das	Prote'inchromogen
geht mit den Halogenen chemische Verbindungen ein.	*
Sublimat, Platinchlorid, Goldchlorid, Kupfervitriol, Magnesiumsulfat, salpetersaures Quecksilberoxyd und Quecksilberoxydul, Jodkalium, Quecksilberjodid nebst Jodkalium, das basische Bismutsalz, chromsaures Kali, Silbernitrat und Tannin fällen wässerige Prote'inchromogenlösungen nicht. Phosphorwolframsäure 4 fällt dasselbe in salzsauren (10%) oder essigsauren Lösungen, aber aus dem Niederschlag gelingt es nicht mehr das Prote'inchromogen zu isoliren.
Protemchromogen reducirt Gold und Silber aus deren Lösungen. Chlor-prote'inchrom löst sich sehr schwer in kaltem Alkohol (etwas leichter in 50% Alkohol) und in Essigäther. Beim Erwärmen mit Alkohol zersetzt es sich. In Alkalien löst es sich leicht und vollständig, wahrscheinlich aber zersetzt es sich dabei, da die rötlich-violette Färbung in eine schmutzigbraune übergeht. Chloroformäther, Benzol, Petroleumäther und Schwelwasserstoff lösen Chlorproteinchrom garnicht. Chlorproteinchrom diffundirt durch Pergamentpapier, doch gelingt es auf diesem Wege nicht, es in krystallinischer Gestalt zu erhalten. Die wahrscheinliche Formel des Chlorproteinchroms ist CpcHnfi CLjN^O^S. Dabei wäre diejenige des reinen Proteinchroms Cy(iHuyN2tO;ilS und der Procentgehalt;