﻿BIBLIOGRAPHIE.
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Beim Umschütteln einer Chlorproteïnchromlôsung mit Silberoxyd entfärbt sich die Lösung, und wird eine neue Portion Chlorwasser zugegeben, so erscheint die frühere Färbung nicht wieder. Bei genannter Reaction findet Zersetzung des Chlorproteinchroms unter Bildung einiger krystallinischer Verbindungen statt, die noch nicht genau untersucht worden sind.
Chlorproteinchrom sowie auch Proteïnchromogen gehören nicht zu der Gruppe der Eiweissstoffe, sondern stellen wahrscheinlich den Grundstoff vieler tierischer Farbstoffe vor. Beim Zusammenschmelzen mit Aetzkali zerfällt das Chlorprotemchrom unter Bildung von Pyrrol, Indol, Scatol u. s. w. Das charakteristische Absorptionsspectrum des Chlorproteünchroms ist folgendes;
a)	In 50% alkoholischer Lösung ist der Absorptionsstreifen: 376—484, in weniger concentrirter Lösung: 567—497.
b)	In alkoholischer und salzsaurer Lösung: 576—484. In weniger concentrirter Lösung: 544—528.
c)	In ätherisch—alkoholischer Lösung erhält man 2 Absorbtionslinien 1) 576—564 2) 522—509.
d)	Ist die Absorbtion eine ziemlich starke: 576—574.
Worms, W. Ueber den Einfluss verdünnter Pyrophosphorsäureiösungen auf das erste (krystallinische) Albumin des Hühnereiweisses Aus
dem Laboratorium der physiologischen Chemie der kasaner Universität. Journal der Russischen physik. chemisch. Ges. Bd. 30, Abt. I (1898) S. 310. TRyp. PyccK. <|>h3.-xhm. 06m,.
In Anbetracht dessen, dass in Lösung befindliche Pyrophosphorsäure leicht in Ortophosphorsäure übergeht,benutzte der Autor frischbereitete Pyrophosphorsäure, wobei er die Quantität der Beimengung von Ortophosphorsäure bestimmte.
Durch Dialyse einer Albuminlösung gegen Pyrophosphorsäureiösungen von verschiedener Concentration (0,05%, 0,2% und 0,5%) wurden dem Aussehen nach verschiedene Lösungen erhalten, die aber folgende gemeinsame Eigenschaften besassen: 1) aus einer sauren Lösung wird das Albumin durch neutrale Salze niedergeschlagen; b) bei vorsichtiger Neutralisation fällt ein Niederschlag aus, der sich rasch in einer geringen Menge Alkali auflöst; 3) aus 95% Alkohol scheidet sich das Albumin als weisser feinflockiger Niederschlag aus; Beim Erwärmen im Wasserbade verwandelt sich eine Albuminlösung sogleich in Gallerte, die es nicht gelingt in Wasser wieder aufzulösen; c) beim Erhitzen einer Albuminlösung in Pyrophosphorsäure in zugesrhmolzenen Rohren beobachtet man Folgendes: wird das Rohr in kochendes Wasser gebracht, so verwandelt sich anfänglich die gesammte Flüssigkeit in eine feste opalescirende Gallerte; nach einiger Zeit wird diese flüssig, und die Opalescenz wird schwächer. Nach 1 V§—2-stiindigem Erhitzen löst die Gallerte sich auf und flm