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Lösung bleibt flüssig auch beim Erkalten; letztere ist klar, wird von Alkohol nicht gefällt, sondern verwandelt sich unter dessen Einwirkung nur in eine flüssige Gallerte, aus welcher das Albumin von Aetherin in heissem Wasser löslichen Flocken ausgeschieden wird.
Die Analyse der erhaltenen Präparate leitet den Autor zu folgenden Schlüssen: eine Pyrophosphorsäurelösung von gewisser Concentration liefert ein Product von bestimmtem Phosphorgehalt; bei verstärkter Concentration steigt der Phosphorgehalt. Daraus folgt, dass die Pyrophosphorsäure mit Albumin mehrere Verbindungen liefert. Die aus einer erwärmten pyrophosphor-sauren Albuminlösung erhaltenen Präparate zeichnen sich durch niedrigeren Phosphorgehalt aus, woraus ersichtlich ist, dass pyrophosphorsaures Albumin beim Erwärmen einen Teil der mit letzterem verbundenen Säure verliert. Die Constitution des pyrophosporsauren und des ortophosphorsauren Albumins vergleichend, gelangt der Autor zu dem Schluss, dass beim Erwärmen ersteres in letzteres übergeht.
Krüger, F. Prof. Ueber den Rhodankaüumgehalt im Speichel von Rauchern und Nichtrauchern. Tomsk, 1898. 0 cogepataiiiu iogiiciaro Kanin Brb caiOHb KypiiJibipuKOB'b n HeKypiiJibnpiKOB'L.
Zahlreiche Untersuchungen des Speichels von Rauchern und Nichtrauchern lassen den Autor folgende Schlüsse ziehen.
1)	Die Menge des im Laufe von 24 Stunden ausgeschiedenen Speichels beträgt circa 250—300 cc.
2)	Die Rhodanverbindungen, die im Speichel gefunden werden, stellen kein Product beginnender Zersetzung (Schiff) vor, und die Reaction auf Eisenchlorid hängt nicht von der Beimengung von Tabaksrauch zum Speichel (A. Bernard) ab; Rhodansäure ist vielmehr ein normaler und beständiger Bestandteil vermischten menschlichen Speichels und wird von den Speicheldrü-sen abgesondert.
3)	Der Procentgehalt an Rhodansäure im Speichel befindet sich in keinerlei Abhängigkeit von dem Alter, dem Geschlecht u. s. w. des Individuums, noch auch von dem gesunden oder krankhaften Zustande der Zähne.
4)	Das Tabakrauchen übt einen starken Einfluss auf die Absonderung der Rhodanverbindungen im Speichel aus: der Speichel von Rauchern enthält durchschnittlich 2—3-mal mehr Rhodansäure als derjenige von Nichtrauchern.
Panormoff, A. Ueber das Globulin des Hühnereiweisses. Journ. der russ. phys.-ehern. Ges. (jKypuajrb pyccK. <j)ii3.-xiiM. 06m,.). Bd. XXX. Abt. I. 1898. S. 23.
Frischgelegte Hühnereier benutzend, erhielt der Autor Globulin in kry-stallinischer Gestabt. Er untersuchte den Teil des Globulins, der in halbgesättigter Ammoniumsulfatlösung sich auflöste. Dieser Teil krystallisirt leicht aus; (a)^ = — 23,9: mit Salzsäure tritt derselbe in chemische Verbindung. Der Autor ist ferner der Ansicht, dass das Globulin ein Gemenge aus mehreren Körpern ist, und dass der aus demselben ausgeschiedene krystallinische Körper mit dem krystallinischen Albumin identisch ist, was durch folgende