﻿BIBLIOGRAPH! Ë.
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ihnen gemeinsame Eigenschaften bestätigt wird: 1) beide krystallisiren in einer und derselben Form; 2) sie haben beinahe ein und dasselbe Drehmmsvermö-gen: das krystallinische Albumin: (a% = — 23,6, das krystallinische ÖGlobulin 0)i) = — 23,9; 3) beide bilden mit Salzsäure Verbindungen mit fast identischem Drehungsvermögen, wenn die Dialyse unter gleichen Bedingungen aus-geführt wurde; 4) beide bilden mit Salzsäure Verbindungen mit gleichem Procentgehalt ihrer Bestandteile; 5) beide geben dieselben qualitativen Eiweiss-reactionen.
Ammoniumsulfat fällt im Hühnereiweiss ein Gemisch von Albumin und einem unbekannten Körper, nicht aber Globulin (im Sinne eines einheitlichen Körpers), wie von den Physiologo-Chemikern gewöhnlich angenommen wird.
Panormoff, A. Die Albumine des Hühnereiweisses, Aus dem Laboratorium der phys. Chemie der Universität Kasan. Journ. d. russ. phys.-chem. Ges. (IKypH. p. <Jm3.-xiiM. 06ip.). Bd. XXX. Abt. I (1898) S. 302.
Die Untersuchung der Albumine des Hühnereiweisses haben den Autor zu dem Schluss geleitet, dass dieses ausser dem von ihm früher entdeckten krystallinischen Albumin nur noch ein Albumin enthält, Die Trennung der Albumine wurde durch fractionnirte Fällung aus Ammoniumsulfatlösungen bewerkstelligt, wobei die Constanz des Drehungsvermögens für einen Beweis der Einheitlichkeit des ausgeschiedenen Körpers angesehen wurde. Das zweite Albumin besitzt folgende Eigenschaften: es löst sich leicht in Wasser und in 20% wässeriger Ammoniumsulfatlösung auf; 3-mal 24 Stunden gegen Wasser bei 0°—5° dialysirt, bildet es eine schwachsaure ins Rosa fallende Lösung; wird diese gekocht, so scheidet sich ein Niederschlag aus, der in einem Ueberschuss von heissem Wasser sich nicht löst. Bleiessig und Bleizucker fällen dieses Albumin aus dessen wässeriger Lösung nicht, aber Bleiessig nebst Ammoniak, Alkohol uDd lodquecksilber nebst Iodkalium in saurer Lösung bewirken Fällung; dieses Albumin giebt Adamkiewicz's und Millon's Reaction und beim Erwärmen mit Bleizucker und Aetzkali — einen schwarzen Niederschlag. Beim Ansäuern verschwindet die rosa Färbung. Mit Säuren bildet das zweite Albumin folgende Verbindungen: eine Chlonvasserstoffverbin-dung; (a)y, = —54,8; Zusammensetzung:
durchschnittlich.
C ........................ 50,047,,
H........................... 6,64	>
N.......................... 14,80	>
CI.......................... 3,01	>
S .......................... 1,87	>
0......................     23,59	>
das spec. Drehungsvermögen steigt beim Erwärmen; eine Bromwasserstoffverbindung; (a)7, = — 53°; Zusammensetzung:
C
II Br
48,59% 6,49 > 4,23 >;