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Rujitzki, L. Ueber die chemische Zusammensetzung des Hämins und dessen Aether. Inaug.-Dissert. zur Erlangung der Würde eines Magister pharm. (Aus der chemischen Abteil, des Instituts für experimentelle Medicin). St.-Petersburg, 1899. 0 xmiimecKOMï. cociaßh reMHHa ii ero 9(jmpa.
Verfasser ist zu folgendem Schluss gelangt: das nach Prof, Schalfejeff’s Verfahren bereitete Hämin enthält Essigsäure. Mit Chinin gereinigtes, aus Aethylalkohol mit Zusatz von Salzsäure umkrystallisirtes Hämin besteht hauptsächlich aus Aethylhämin. Das Hämin kann umkrystallisirt werden, indem man in Schalfejeff’s Verfahren das Chinin durch Ammonium ersetzt. Beim Waschen des Aethylhämins mit 1%-iger Ammoniumflüssigkeit findet Abspaltung von Chlor vom Hämin statt. Bei der Bestimmung der Aethoxyle nach Zeisel’s Methode wird AgCl zugleich mit Agi erhalten. Nach Merner’s Methode erhaltenes Hämin ist wahrscheinlich Aethylhämin. Das Neben pro duct, welches bei Behandlung von Schalfejeff’s Hämin mit Chinin erhalten wird, ist ein Eiweisskörper mit einer geringen Beimengung von Hämin. Wird bei der Darstellung von Hämin der Aethylalkohol durch Methylalkohol ersetzt, so erhält man Methylhämin. Das freie Hämin (Hämatin) enthält zwei Hydroxyle.
Rodendorf, A. Ueber den in den Eiweissmembranen des Hühnereies sich offenbarenden atmoiysatorischen Effect. Materialien zur Frage nach der Diffusion der Gase durch colloïdale Membranen. Inaug.-Dissert, zur Erlangung der Würde eines Dr. medic. St.-Petersburg. 1899.
Am Anfang seiner Arbeit führt der Verfasser die Literatur über die Atmung des Foetus der Säuger und Vögel an. Der Zweck derselben war die Bestimmung des Unterschieds im Sauerstoffgehalt der Luft vor und nach Durchleitung dieser durch die Membranen eines frischgelegten Hühnereies. Dabei bestimmte er:
1)	Den Sauerstoffgehalt in der Luft, welche nur durch die kalkhaltige Eierschale, ohne die Eiweissmembranen, gedrungen war, wobei festgestellt wurde, dass in diesem Fall das Gesetz dur Diffusion der Gase durch poröse Diaphragmen statthat.
2)	Den Sauerstoffgehalt der durch alle Hüllen des Eies Cd. h. durch die mineralische und zwei albuminöse) gedrungenen Luft. Die Untersuchungsmethode bestand in Folgendem. Verf. liess die Luft durch die kalkhaltige Schale des Eies diffundiren; im ersten Falle waren die Eiweissmembranen entfernt worden, im zweiten war die Schale mit den noch feuchten Membranen ausgekleidet. Die Luft wurde in graduirten Cylindern aufgefangen. Man bestimmte das Volum der Luft (auf 0° und 760 mm. bezogen) und, nach Entfernung des Sauerstoff mittels Phosphor, dasjenige des zurückgebliebenen Gases. Die Sauerstoffmenge ergab sich aus der Differenz.
Aus den gemachten Bestimmungen zieht Verf. folgende Schlüsse:
1) Die von den Eiweissmembranen befreite mineralische Schale des Hühnereies stellt ein poröses Diaphragma vor, und enthält die durch dieselbe, nach dem Gesetz des umgekehrten Verhältnisses der Quadratwurzeln aus den Dichtigkeiten, dringende Luft weniger Sauerstoff als die atmosphärische.