﻿BIBLIOGRAPHIE.
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2)	. Bei der Diffusion der, Luft durch eine der Eiweissmembranen beraubte mineralische Eierschale, tritt das Gesetz des umgekehrten Verhältnisses der Quadratwurzeln aus den Dichtigkeiten desto klarer hervor, je weniger verdünnt die durch die Schale dringende Luft ist; bei grösserer Verdünnung sowohl der äusseren als der inneren Luft tritt dieses Gesetz immer weniger klar zu Tage.
3)	Die Schnelligkeit der Diffusion der Luft durch die Eierschale steigt mit der Differenz des Druckes zwischen der äusseren und inneren Luft.
4)	Die durch die Eierschale sammt den sie auskleidenden Eiweissmem-branen gedrungene Luft enthält mehr Sauerstoff, als unter normalen Bedingungen in der atmosphärischen Luft enthalten ist.
5)	Der atmolysatorische Effect der Eiweissmembranen kann durch den Procentsatz des Sauerstoffs ausgedrückt werden, den die ins Ei gedrungene Luft in dem Fall enthalten würde, wenn es keine mineralische Schale hätte. Die durch letztere unmittelbar bis zu den Eiweissmembranen gedrungene Luft enthält nur etwa 20% Sauerstoff. Folglich stellt sich der atmolysatorische Effect der Eiweissmembranen nicht durch 1% Procent sondern durch 2% des Sauerstoffüberschusses dar.
6)	Der Sauerstoffgehalt einer durch die Eihüllen gedrungenen Luft steht im umgekehrten Verhältnis zu dem Verdünnungsgrade derselben während des Diffundirens.
7)	Mit dem Steigen der Differenz zwischen dem äusseren und dem inneren Druck, entsprechend einer aufsteigenden arithmetischen Progression mit der Differenz — 0,1, fällt die Sauerstoffmenge in der diffundirten Luft im Verhältnis einer absteigenden arithmetischen Progression mit derselben Differenz.
8)	Mit dem Steigen des Verdünnungsgrades der Luft im Ei nach der arithmetischen Progression mit der Differenz = 0,1 steigt die Diffusionsschnelligkeit der Luft durch die Eihüllen, d. h. die Menge der diffundirenden Luft in der Zeiteinheit nach der geometrischen Progression mit dem Nenner 2.
9)	Auf den grösseren Sauerstoffgehalt der ins Ei diffundirten Luft im Vergleich zu der atmosphärischen üben nicht bloss die Eiweissmembranen an sich sondern auch das in denselben enthaltene Wasser einen Einfluss aus.
10)	Das die mineralische Eierschale reichlich benetzende Wasser erschwert bedeutend das Eindringen der atmosphärischen Luft in das Ei, indem es die Poren verstopft.
11)	Künstliche trockne Membranen aus Gelatine, Butter, Oel, Eiweiss, Lösungen von Canipholium in Weingeist oder von Guttapercha in Chloroform lassen, infolge der vielen Risse und Sprünge, die sich beim Trocknen bilden, beim Diffundiren von Luft durch dieselben, keinen solchen atmolysatorischen Effect erkennen, wie ihn Kautschukplatten und die Eiweissmembranen an den Tag legen.
Panormoff, A. lieber die Wirkung verdünnter Säuren, des Alkohols und der Wärme auf das Albuminin. Aus dem Laboratorium der physiologigischen Chemie an der Universität Kasan. Journ. d. russ. phvs.-chem. Ges. IKypn PyccK. (J)n3iiK0-XHMiiu. 06m,ecTBa. Bd. XXXII. Abt. I. 1900. S. 249.
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