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BIBLIOGRAPHIE.
In seinen früheren Arbeiten *) zeigte der Autor, dass das Hühnerei zwei Eiweissstoffe enthält, die er vorschlug «Albumin» und «Albuminin» zu nennen. Dem Studium dieses letzteren ist gegenwärtige Arbeit gewidmet. Die Constitution des Albuminins, aus dessen durch Dialyse gegen 0,2—0,1% Salzsäure bei Zimmertemperatur erhaltenen Chlorwasserstoffderivaten berechnet, drückt der Autor durch die empirische Formel C1<4H,25O50N37S2(HCl)3 aus, oder in Procenten:
gefordert C -50,17%
H — 6,62 »
N — 15,04 >
CI— 3,05»
S — 1,86 >
O — 23,20 >
Die Zusammensetzung einer Chlorwasserstoffverbindung verändert sich nicht, wenn man bei der Dastellung derselben den Einfluss der Säure auf das Minimum beschränkt und auch wenn man dieselbe bei 100° in 0,1% Salzsäurelösung, bis das spec. Drehungsvermögen constant wird, erhitzt.
Wird mit Bromwasserstoff eingewirkt, so bildet sich eine Verbindung, deren Zusammensetzung durch die Formel 2 Alb. 5 HBr gegeben ist, d. h. in Procenten:
gefordert	gefunden
Br—5,65%	5,79—5,80%
S—1,81%	1,81%
Bei der Dialyse gegen 0,2% Phosphorsäure bildet sich Alb. 2H,PO,
gefordert	gefunden
C— 48,93%	48,80%
H— 6,60»	7,03»
N—14,68»	14,43»
P — 1,75 »	2,13 »
gefunden: 50,04% 6,64 » 14,80 » 3,01 > 1,87 »
Daraus folgt, dass bei der Einwirkung verdünnter Säuren auf das Albuminin, in Abhängigkeit von der Natur der Säure, Verbindungen mit einer verschiedenen Anzahl von Säuremolecülen erhalten werden.
Bei der Einwirkung von Methyl- oder Aethylalkohol auf wässerige Albumininlösungen unter Erwärmen untergeht das Albumin in Bezug auf das gegenseitige Verhältnis seiner Bestandteile keine Veränderungen, wohl aber dessen Löslichkeit in Wasser, was der Autor durch Poly- oder Depolymerisation des Albuminins erklärt. Eine Veränderung in der Löslichkeit hat der Autor bei der Einwirkung verdünnter Säuren auch bei Zimmertemperatur beobachtet.
’) Jonrn. (1. russ.-chem. Cfes. Bel. XXX, 302; XXXf. 555—557,