﻿EINFLUSS UES SCHLANGENGIFTES AUF DEN STOFFWECHSEL.
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TAF. I.
Gewicht des Hundes am ersten Hungertage—16500; am 5-ten Tage, um 10 Uhr morgens, subcutane Injection von circa 10 cc. 0,8% Giftlösung. Ad demselben Tage gegen 10 Uhr abends, d. b. nach 12 Stunden, verendete der Hund.
Hungertage. Gewicht.
3	15600
4	15480
5	15000
Temperatur.	Gesammtstickstoff.	N des Harnstoffs.
38,3	4,83	4,33
38,4	4.69	3,91
38,4	3,23	1,30
Somit tötet eine Dosis von 0,08 Schlangengift oder 0,005 pro kilo einen Hund sehr schnell, Die Obduction des Hundes zeigte starke Hämorrhagie in das subcutane Zellengewebe und in das Gekröse. Von dieser Dosis, die sich als tötlich erwies, ausgehend, wandte ich in den weiteren Versuchen viel kleinere Dosen, von 0,01 beginnend und bis zu 0,2, der tötlichen, an.
TAF. II.
Am 9-ten Hungertage Injection von 0,00051, d. h. 0,00006 Gift pro kilo.
Hungert age.	Gewicht,	Gesammtstickstoff		N des Harnst	Offs	Anunerkuiij
		uesammtmenge	pro kiJo	Gesammtmenge	pro kilo	
4	9550	2.64	0,27			
5	9400	2,55	0,27	2,20	0,23	
6	9240	2,68	0.29			
7	9180	2,56	0,29	2,32	0,25	
8	9000	2,63	0,29	2,38	0.26	
9	8870	3,11	0.35	2,73	0,31	Inject, des G
10	8620	2,94	0.34	2.57	0,30	
11	8500	2,91	0.34	2,68	0.32	
12	8300	2,83	0,34	2,45	0,30	
13	8200	2,53	0,30	2,24	0,27	
14	8020	2,90	0,36	2,33	0,29	
Somit	rufen	0,00006 Gift	pro k	ilo Körpergewicht,		d. h. eine
hundertmal kleinere Dosis als die tötliche, am ersten Injectionstage eine unbedeutende Vergrösserung der mit dem Harn ausgeschiedenes Stickstoffmenge (25%) hervor: an den folgenden Tagen fällt die Stickstoffmenge, und am 13-ten Hungertage sinkt sie beinahe bis zur Norm herab.
TAF. III.
Derselbe Hund. Nach dem ersten Versuch wurde er 14 Tage Jang gemästet und dann wieder hungern gelassen, Am 4-ten Hungertage subcutane