﻿DAS GLOBULIN DER COAGULIRBÀREN SUBSTANZ DES BLUTES.
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„	Salzsäure................... ............ 382^
„	Chlorammonium............................ 3g’3 ”
„	Chlornatrium.............................. 54g '
„	Verdauungssaft........................... 59 7*”
«	Aetzkali................................. ss’ö ”
Ausserdem fand Nasse, dass eine concentrirte Salpeterlösung das Fibrin besser auflöst als Glaubersalz: erstere löste in 11 Tagen bis 85,5°/0, letzteres nur 35,8% auf; ferner löste Natriumcarbonat das Fibrin besser auf als doppeltkohlensaures Natron von gleicher Concentration. Bei erhöhter Temperatur gebt die Auflösung im ganzen leichter vor sich. Im Gegensatz zu Denis findet Nasse, dass sowohl venöses als arterielles, durch Schlagen erhaltenes, sowie auch ausgewaschenes Fibrin ohne Unterschied sich leicht auflüsen unter der einzigen Bedingung, dass in all diesen Fällen frisches Fibrin zum Auflösen genommen werde. Nasse fand noch, dass das Fibrin des Menschen und der Fleischfresser sich besser löst, als dasjenige der Pflanzenfresser; so kommt zuerst das Fibrin des Hundes, dann des Kalbes u.^ s. w. Wird jedoch zu dem Salpeter wenn auch nur V500 Gewichtsteil eines Alkali zugesetzt. so geht die Auflösung ungleich besser vor sich, wobei die Salzlösung nicht gesättigt zu sein bracht. Hierauf zum Albumin übergehend, findet Nasse, dass das aus dem Serum ausgeschiedene aber nicht geronnene (Seroglobin) in Salpeter sich leicht löst. Eine Fibrinlösung in Salzen, namentlich in Salpeter, gerinnt, da sie dem Serum sehr ähnlich ist, bei 79°, wird von Säuren, Alkohol, auch von Alkalien in grossen Mengen, von einer geringen Quantität Essigsäure, aber nicht von Kohlensäure, gefällt; ausserdem bewirken in einer Fibrinlösung auch noch grosse Mengen Wasser und dergl. Niederschläge (144 p. 152).
Aus dem oben Gesagten zieht Nasse den Schluss, dass man frischgefälltes Fibrin vom geronnenen zu unterscheiden habe und zwar nicht nur deshalb, weil erste-res Wassersuperoxyd zersetzt, letzteres nicht, sondern auch, weil frischgefälltes Fibrin sich leichter löst als in den geronnenen Zustand übergegangenes, in welchen dieser Körper nicht nur unter der Einwirkung von Wärme, Alkohol, Aether, Pressen. Drücken, sondern auch unter dem Einflüsse der Luft übergeht. Somit findet Nasse zwischen dem Fibrin und dem Albumin (Seroglobin) keinen Unterschied, und wenn ein solcher in der Löslichkeit der genannten Körper auch besteht, so ist derselbe ein rein gradueller, was, seiner Meinung nach, nicht einmal von dem Charakter dieser Körper, sondern von den Beimengungen abhängen dürfte, während in den natürlichen Existenzbedingungen ‘) das Fibrin und das Albumin sich im gelösten Zustande befinden (ib. p. 153).
Endlich sieht Nasse frischgefälltes Fibrin für nicht ganz geronnenes Fibrin an, was durch die verschiedenen Agentien, welche auch das Albumin zum Gerinnen bringen, bewirkt werde. Das arterielle Fibrin hält Nasse für verdichtetes, nicht aber für geronnenes Fibrin. Eine eben solche Beziehung bestehe auch zwischen dem ausgeschiedenen, doch nicht geronnenen, und dem unter Einwirkung von Wärme, Alkohol und dergl. geronnenen Albumin (144 p. 153 —4). Auch Hatin (88 p. 534) findet keinen Unterschied zwischen der Entzündungshaut und dem gewöhnlichen
*) „Die zwischen dem Faserstoff und dem Ei-weiss bestehenden Unterschiede in der Löslichkeit sind alle nur graduell und hängen wahrscheinlich grösstentheils von dem Einflüsse fremdartiger Stoffe, namentlich der Salze und der Fette ab; die Unterschiede in der Umsetzung der
Elemente sind lediglieh durch die verschiedene Darstellungsweise der beiden Stoffe bedingt, also nicht wesentlich und grösstentheils nur graduelle; wesentlich ist aber die, freilich geringe, Differenz in der chemischen Zusammensetzung beider Stoffe“ (144 p. 153—4).
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