﻿DAS GLOBULIN BER ÖOAGÜLIRBArEN SUBSTANZ DËS BLUTES.
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Fibrins statt, welches in diesem Falle in einer in Salzen unlöslichen und in verdünnten Alkalien und Säuren schwerlöslichen Form erscheint. Das Fibrin dagegen, welches aus eben solchem Blute unmittelbar durch Schlagen erhalten worden war, löste sich leicht. Dies brachte Denis auf den Gedanken, dass die durch das Natriumsulfat hervorgerufene Verzögerung der Gerinnung das leichtlösliche Fibrin (fibrine pure) in das schwerlösliche (fibrine modifiée) (ib. p. 162) übergeführt hatte. Ebenso verhalten sich auch die übrigen Alkalisalze, mit Ausnahme der Carbonate, und das dabei erhaltene Product trage gleichfalls den Charakter des schwerlöslichen Fibrins (fibrine modifiée) (43 p. 163).
Um diese Zeit unterscheidet Milne-Edwards (136 p. 117, 123), der zwar in den chemischen Eigenschaften des ausgeschiedenen Fibrins (vor der Gerinnung) keinen Unterschied sieht, das Fibrin dennoch durch die Benennungen: „fibrine plasmique“, welches sich im Blute bis zur Gerinnung befindet, und „fibrine du caillot“. Indem Denis (1859.45 p. 28) auf seine Arbeit vom Jahre 1856
sich beruft, hält er es für notwendig das Vorhandensein
pers im Plasma zuzugeben, welches er jetzt „f i b r o-s é r i n e“ nennt J). In Betracht
eines
selbständigen Kör-
dessen, dass es schlägt er vor, auch „fibrino Benennung.
Historischer 996) Denis der welcher auch die
ihm gelungen war diesen Körper im reinen Zustande zu erhalten.
Plasmine“ 3) oder nichts von Virchow’s
demselben g ène
eine selbständige Benennung
zu
geben
(ib. p. 31); dabei wusste er
Genauigkeit halber erwähnen wir, dass im Jahre 1858 (44 p. parisei Akademie eine Mitteilung über das Plasmin machte, in Darstellungsart dieses Körpers beschrieben wurde.
Denis s Lehre nach, befindet sich das Plasmin im gelösten Zustande im Blute, aoer nach der Ausscheidung des Blutes aus den Gelassen verändere sich auch die-ser Körper. Uin das Plasmin auszuscheiden, vermischte man 6 Vol. Blut mit 1 Vol. gesättigter Aatnumsulfatlösung. Nach der Abtrennung des Plasma von den Blutkörperchen behandelte Denis dasselbe nicht nur mit 10 Vol. Wasser sondern sät-tigte es noch mit gepulvertem Kochsalz in kleinen Portionen unter Umrühren mit
mndÜ-HDef ^edi!'SCih ag wurde von der Flüssigkeit durch Abgiessen befreit
dpn FLwT1^erf^ochsalzlösung, in welcher das Plasmin unlöslich ist, oder nach dem Iiltrnen, ebenfalls mit eesättistfir Km-hsnlT-inci™
Das
löst
_ gesättigter Kochsalzlösung, auf dem Filter gewaschen, gewaschene Plasmin stellt eine teigartige Masse vor, enthält Kochsalz und .sclP infolge der Gegenwart dieses Salzes, in Wasser (45 p. 32; 46 p 1240V
wîrd1 ihm'^ber^flq beim Trocknen unter 40° die Löslichkeit des Plasmins nicht;' nL p f Salz entzogen, so verändert sich dieselbe bedeutend (ib.).
den Salzen f	Den1ls der Allsicht> dass das Plasmin im Blute von
wiesen dass L saTeg ? i i	Z™»} die.s sei auch ÜOch durch den Umstand be-
; 1	^	‘ ^ecie das Plasmin aufiösen, zugleich auch die Gerinnung
) I m Denis s V erhalten den von ihm eins führten Benennungen gegenüber zu Charakter! ren, halten wir es für nötig zu erwähnen, da im Jahre 1856 das Fibrinogen bei ihm „séro brine*1 (43 p 166) hiess: „j’appelerai sérofibrine -if16 1f59 scllreil>t er: »J’ai même alo (185b) appelé celle-ci provisoirement*- tibro-« vine (!) (45 p. 29).
) Das Plasmin entspricht dem heutigen Fibrin gen aut Grund dessen Nencky (1875, 145 p. 114 und Schützenberger (1886. 171 p. 61) das Par globulin (Seroglobin) mit Denis’s Pksmin iden
ficiren. „Plasmine. Je crois devoir répéter encore que. je n’entends pas dénommer ainsi la fibrine liquide, la fibrine plasmique, mais bien la matière nullement fibrineuse qui est l’origine de cette, fibrine, la lymphe coagulable, la substance que. j appelais sérofibrine, et qu’on pourrait aussi désigner sous le nom de fibrinogène, si un pareil mot pouvait être admis. Elle est liquide dans le sang et. dès qu’il est tiré de ses vaisseaux, elle ne'tarde pas à se dénaturer, ce qui a mis jusqu'ici un obstacle insurmontable à son isolement" (45 p. 30).