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DÈS GLOBULIN DËR COÀGULIRBAREN SUBSTANZ DES BLUTEg.
tes, aber durch Auswaschen des Coagulums dargestellt; 3— Fibrin des arteriellen Blutes *) und endlich 4—Muskelfibrin (Bd. IV p. 42). Schon diese Einteilung zeigt das Künstliche dieser Gruppirung auch für jene Zeit. Noch mehr: indem Denis diese Einteilung erklärt, zeigt er noch klarer die Willkürlichkeit in dem Bau dieses Schema; so sieht er das erste Fibrin für „reines“ Fibrin an, das 3—arterielle—für eine nahe Modification des ersten, während er das Fibrin des venösen Coagulums (!) und das Muskelfibrin in eine besondere Gruppe bringt und zwischen ihnen und dem ersten nur sehr entfernte Beziehungen annimmt 3).
Betrachten wir diese 3 Arten nach einander: 1) das Fibrin im reinen Zustande, das einzige, welches den Namen Fibrin verdient, weshalb das Adjektiv „rein °) Denis’s Ausdruck für dieses Fibrin: „fibrine pure“ besser entsprechen dürfte. Dieses Fibrin erhält man aus venösem Blute vom Beginn 4) des Ausfliessen des Blutes an, d. h. während der Gerinnung (43 p. 106), durch Schlagen mit der Hand oder mit einem Stäbchen (45 p. 41), indem man der Bildung von Gerinnseln vorzubeugen sucht. Danach wird das Fibrin in Masser eingetragen, worin es auch gewaschen wird, wobei das Waschen rasch vor sich gehen muss. Dann zerschneidet man die Gerinnsel mit der Scheere behufs bessern Abwaschens der roten Blutkörperchen und bringt das Fibrin auf Leinwand (43 p. 107; 45 p. 42). Denis beschreibt die Bereitung dieses Fibrin sehr genau. Auf diese Art wird reines Fibrin in festem Zustande, festgewordenes Fibrin—„fibrine concrète“ 5) erhalten. Man verreibt das frischgewaschene Fibrin mit y8 des gleichen Gewichts Kochsalz im Mörser unter allmäligem Zusatz von 3 Teilen Wasser. Bei ruhigem Stehen des Gemenges löst sich das Fibrin in 24 36 Stunden und mehr, je nach der Jahreszeit, auf. doch rät Denis, sobald das Fibrin bis zu breiartiger Consistenz aufgequollen ist. das Gemenge bis 40° zu erwärmen und dann zu filtriren. Auf diese Weise erhalte man eine neutrale Lösung von reinem Fibrin—„f i b r i n e soluble neutre“-, auf Grund dessen auch dieses fibrin löslich—f ibrine soluble pur e—reines lösliches Hbiin, genannt verden könne (43 p. 107 — 8). Dieses Fibrin sei ebenso leicht in verdünnter Essig-, Phosphor- und Chlorwasserstoffsäure als in verdünnten Alkalien, endlich in Neutialsalzen mit alkalischer Base löslich (45 p. 42). Dem Gesagten 20-mäss eihält die Lösung auch dieses fibrins „concrète pure“ die Benennuns „fibiine soluble“ fi). Die übrigen Neutralsalze mit alkalischer Base wirken mein oder .weniger langsam. Aus Salzlösungen werde das reine Fibrin von Wasser als lemkörnigei Niederschlag ausgeschieden, der sich sowohl in Salzen als auch m verdünnten. Alkalien und Säuren leicht auflöst (64 p. 111). Eine Fibrinlösung m Salzen scheide bei 65° einen Niederschlag (ib. p. 112) aus. Allein bei 100° falle noch em anderer Körper aus, den Denis für eine Modification desselben Fibrins ansieht (45 p. 44). Wird eine Fibrinlösung in Salzen mit Magnesiumsulfat gesättigt.
’) „Ges substances sont la fibrine obtenue du sang veineux en le fouettant* -la fibrine du caillot du même sang, la fibrine du sang artériel et la tilirine des muscles (43 p. 106).
"') »'je crois devoir regarder la première comme de la fibrine pure, dont la troisième n’est qu’une modification. Quant à la fibrine du caillot du sang veineux et à celle des muscles, elles n’ont avec ces dernières que des rapports très-éloienés“ (43 p. 106).	0
3) S. 43 p. 141, woraus ersichtlich wird, dass Penis nur dasjenige bibrin für solches annimmt, welches in Salzen löslich ist.
’) ........agité pendant qu’il se coagule“ (45
P-41).
_ °) „En fouettant le sang que donne la saignée d un homme sain ou malade et en lavant immédiatement la variété de ,,f i brine concrète“ qu’on extrait par ce procédé, on lui trouve des caractères spéciaux qui me l’ont fait qualifier de „pure“ (45p. 41).
/') „La dissolution de la fibrine concrète pure, faite à l’aide des sels, ou la fibrine s o 1 u-b 1 e“ (45 p. 44).