﻿PAS GLOBULIN PER COAGULIRBAREN SUBSTANZ PES BLUTES,
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zeigten sich Flocken, zu der zweiten, aus dem Serum bereiteten, nur Trübung (!?) (ib. p. 535). Um dem Ausfallen auch des Albumins vorzubeugen, rät Schmidt den Alkohol unter Umschütteln tropfenweise bis zur Trübung zuzusetzen, wobei nach 6—S Stunden Fällung erfolge. Den Niederschlag sah Schmidt für Fibrinogen an (ib. p. 536—-7). Es nahm viel Zeit in Anspruch, ehe in solchen verdünnten Flüssigkeiten ein hinlänglich starker Niederschlag sich ausgeschieden hatte; infolgedessen dickte Schmidt die Flüssigkeiten ein, worauf (!) Alkohol das Fibrinogen besser ausschied. Aehnliche Versuche stellte Schmidt auch mit unverdünnten fibrinösen Transsudaten an, in welchen Alkohol jedoch reichliche Niederschläge erzeugte (ib. p. 535).
Ehe wir Schmidt’s Arbeiten weiter studiren, wirft sich uns die Frage auf, ob er auf diese Weise wirklich reines Fibrinogen ausgeschieden hatte. Ist auch nur der geringste Grund vorhanden, fragt man sich zugleich, mit Schmidt anzunehmen, dass er aus dem verdünnten Pferdeplasma durch Einwirkung von Kohlensäure die fibrinoplastische Substanz allein ausgeschieden hatte? Auf Grund der oben dargelegten wie auch der weiter unten zu beschreibenden Eigenschaften des wirklichen Fibrinogens oder einer ihm verwandten Substanz, welche darin bestehen, dass das Fibrinogen sich schwerer löst und leichter ausfällt als das Seroglobin (die fibrinoplastische Substanz), sowie auf Grund der Kenntnisse, die wir von diesen Körpern besitzen, wage ich es frei zu behaupten, dass Schmidt durch die gleichzeitige Einwi r k ung von Wasser und Kohlensäure vor all e m f a st das sä m m 11 i c h e Fibrinogen des Plasma als N i e d e r-schlag auss c h i e d. an welchem in zweiter Reihe, s o w o h 1 der Zeit als der Menge nach, auch das Seroglobin (die fibrinoplastische Substanz) einen Anteil hatte. Nach der Entfernung des Niederschlags rief Schmidt mit Alkohol oder ätherisch- alkoholischen Gemengen Fällung hervor: doch erfolgte jetzt schon Ausfällung der fibrinoplastischen S u b-s t a n z (des Seroglobins), die, wie bekannt, von Kohlensäure aus verdünnten Flüs-sigke.ten nicht vollständig ausgefällt wird (.Y.Y 48—60 p. 127). Somit hatte Schmidt in dem zweiten Niederschlage nicht Fibrinogen sondern fibrinoplastische S u b s t a n z (Seroglobin) vor sich.
Die Beweisgründe in Erwägung ziehend, von denen Schmidt bei der Lösung der Frage nach der Präexistenz des Fibrinogens—das ausschliessliche Verhalten des Aethers "zum Zuckerplasma—sich leiten liess, begegnen wir nicht nur dem Aether sondern auch dem Aether-Alkoholgemenge nicht mehr. Von nun an bedient sich Schmidt des Alkohols und zwar des unverdünnten, und die fibrinösen Flüssigkeiten (Exsudate) werden unmittelbar mit Alkohol gefällt. Diese Versuche, welche für die Geschichte des Fibrinogens eine wichtige Bedeutung haben, müssen von den obenbeschriebenen scharf unterschieden werden. Wenn Schmidt’s Deutung auch nicht der Wirklichkeit entsprach, so leitete ihn die Fällung doch zu einer Fällungs.
çen konnte und dasselbe mehr oder weniger auch von den meisten Transsudaten gelten musste, s o verschaffte ich mir eine fibrinöse, a her spontan nicht gerinnende Fliis-s i g k e i t, indem ich aus v e r d ü n n t e m B lu t p 1 a s ni a die fibrinoplastische y u b stanz durch Kohlensäure a u s-s c h i e d; um eine Vergleichflüssigkeit zu haben, verfuhr ich ebenso mit Pferdeblutserum. Nach dem Filtriren wurde die Kohlensäure aus den Filtraten ausgepumpt. Ich besass n u n zw ei
sehr diurne Flüssigkeiten, von welchen die eine Albumin allein in Losung enthielt, die andere, "•erinnbare, Albumin plus der supponirten fibri-nogenen Substanz. Setzte ich nun zu beiden kle-ne Quantitäten jenes spirituösen Gemenges, so zeigten sich bald Unterschiede in ihrem Verhalten, die für die eine Flüssigkeit die Gegenwart einer besonderen Protein Substanz neben der gewöhnlichen wahrscheinlich m a c h t e u“ (166 p. 534—5).