﻿DAS GLOBULIN DER COAGULIRBAREN SUBSTANZ DES BLUTÉS.
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T h a t s a c h e n, die zu Gunsten der Identität des Fibrinogens und des Seroglobins zeugen. Um diese Zeit erschienen Arbeiten, die dem näheren Studium des Plasma gewidmet waren. So beobachtete Gautier (66 p. 13G0 und auch 67 p. 530), dass von Kaninchenblut, welches in % Yol. gesätwar, abgehobenes Plasma im Laufe von
Kochsalzlösung hei 0°
tigter
3 Tagen nicht gerann, während Hunde- und Kaninchenblut am
eingeflossen
salzes zu der Blutmenge bei 4°/0-igm Salzgeh seine Gerinnbarkeit t den, ohne bei alledem
längsten
sowohl arterielles als venöses Ochsen- Schaf-, nicht gerann, wenn die Menge des Kochsich wie 5—6:100 verhielt. Lange gerinne das Blut auch bei 8—10° nicht. Ein derartiges Salzplasma, welches iehüsst hat, könne abgedampft, getrocknet, gepulvert wer-
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Eichwald voigeschlagenen Verfahrens (AW 75—80 p. 209), nach welchem das ab-i jene und filtinte Plasma mit dem gleichen Vol. gesättigter Kochsalzlösung
in der Meinung, dass Seroglobin dem Filter gesammelten Niederschla
^VÜCltlJgl
^luuin von dieser Lösung nicht gefällt
seine Fähigkeit, sich in Wasser aufzulösen, durchzufiltriren und nach Veidünnung mit Wasser zu gerinnen und Fibrin auszuscheiden, einzubüs-sen (66 p. 1361;. Noch mehr, das getrocknete und zu Pulver verriebene Salzplasma, verlieie. die Fähigkeit nicht, sich in Wasser aufzulösen und sogar nach dem Trocknen bei 110° zu gerinnen (66 p. ! 362). Etwas früher hatte Gautier (64 p. 1415), um Plasma zu eihalten, das Blut langsam in l/2 Vol. einer abgekühlten, je 2°/0 Magnesiumsulfat und Chlorammonium enthaltenden Lösung einfliessen lassen wobei er schnelle und vollständige Abscheidung des Plasma beobachtete.
Hammaisten (79 p. 22) empfiehlt seinerseits das Plasma abzutrennen, indem man das Blut mit ys _ Vol. gesättigter Kochsalzlösung vermischt. Doch bleibt genannter Aut oi dabei nicht stehen, sondern bedient sich, um möglichst seroglobin-
reies Fi innogen zu eihalten, bei der weiteren Behandlung des Plasma eines zuerst von	1 1	” " '
gehobene ausgefällt wird.
werde. Den aut dem inter gesammelten Niederschlag löst man in 8%-iger Chlor-natrmmlosung auf und fallt die erhaltene Lösung aufs neue mit gesättigter Kochsalz-iosrnig, wonach auch dieser Niederschlag in einer schwachen Kochsalzlösung aufgelöst wird. Nach der dritten Fällung löse sich das Fibrinogen in Wasser auf Ko-fei\ de,s Niedersclilag zurückgehaltenen Salzes auf; auf diese Art werde eine ; /o Fibimögen enthaltende Lösung erhalten. Hammarsten sieht dies für voll-kommen reines Fibrinogen an, weil es, seiner Ansicht nach, weder Albumin noch Se-.	entTla t’ da bei. der Fällung der Salzlösung dieses Fibrinogens mit einer
fmu,lc eu	»ai bein.e Fi'oteïnsubstanz in der Mutterlauge mehr zurück-
n 1 prêto!? 11101 c ei sein könne, wenn Albumin oder Globulin zugegen wäre, vniio+n r6 V-01i ei ermähnten Lösung garniclit gefällt werde, lezteres dagegen sich
tersfbÄ n^derschla§1e Z79 P; 23> dieses Fibrinogen sieht der Autor für die Mut-teiSubstanz des im Blute praformirten Fibrins an, im Gegensatz zu der zu jener
dass das Fibrin sich im gelösten Zustan-sielit Hammarsten für das Critérium der eines Coat
Zeit von Eichwald verfochtenen Ansicht, de im Blute befindet. Eichwald zuwider geschehen Gerinnung nicht die Bildung
Lehre, die Bildum
6ulums oder einer Gallerte son-
eines schwerlöslichen Körpers, des Fi-
dern, nach Schmidt’s brins, an (79 p. 27).
... ,. Ausserdem giebt Hammarsten zu, dass bei dem Uebergang in einen schwer-
wtc en dem^A V À U™-das Fib™°ge» auch „och'ein intermediäres, könne f bdn 2fiVber l n de“ Flb™0g™ befindliches, Stadium des Fibrins bilden brinJ te milib „Ïi“n“f W fl1' die Bild™S eines leichtlöslichen Fi-lichkdt des FÎbrins in SakT (fb	P1°SZ’S Beobacht™?«' »er die Lös-