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DES GLOBULIN DER COAGULTRBARËN SUBSTANZ DBS BLUTES.
der Fibrinlösungen in 1% Fluornatrium; das Lösungsvermögen dieses Salzes sei gering bei 15°, bei 40° gehe schnell ca. 1% Fibrin in Lösung über. Diese Lösungen werden durch Dialyse sowie durch Verdünnung flockig gefällt; durch Sättigen mit Chlornatrium erhalte man partielle, mit Magnesiumsulfat totale Fällungen. Kohlensäure fördere die Ausfällung in verdünnten Lösungen. Artlius rechnet das Fibrin zur Klasse der Globuline. Um ein von Körperchen völlig freies, klares Plasma zu erhalten, fängt Artlius (11p. 565) 4 Liter frisches Pferdeblut in 100 Cc. 4%-iger Natriumoxalatlösung auf, filtrirt nach einigen Stunden das erhaltene Plasma und versetzt es mit 3 Vol. Wasser oder 2°/00 Magnesiumchlorid- oder—sulfatlösung; ein in Flocken oder Fäden sich ausscheidender geringer Niederschlag, welcher wahrscheinlich aus Fibrin besteht, reisst alle noch sus-pendirten körperlichen Elemente .mit nieder. In dem so geklärten Plasma wurde der Minimalwerth für das Fibrinogen durch Erhitzen von 200 Cc. desselben auf 56° bestimmt! Eine andere Porzion, auch von 200 Cc., wurde mit 10 Cc. kalt-gesättigter Calciumsulfatlösung versetzt und das ausgeschiedene Fibrin (!) auf dem Fiher gesammelt. Als Material zur Darstellung des Fibrinogens verwandte Mittelbach (137 p. 289) Pferdeblut und zur Entkalkung des Blutes sowohl Fluorkalium als auch Kaliumoxalat. Die Darstellung des Plasma geschah auf folgende Weise. Eine oder mehrere Flaschen zu je 10 Liter Bauminhalt wurden mit der auf je 6 bis 8 Liter Blut berechneten, in ca. 300 Cc. Wasser gelösten Menge des Oxalats, resp. Uuorids beschickt, das Blut direct aus dem Blutgefässe porzionweise in die Flasche gebracht und durch kräftiges Schütteln mit der Entkalkungsflüssigkeit innig veimischt. Nach kaum einer halben Stunde haben sich die Blutkörperchen abgc-sctzt, und das über ihnen stehende stark gelb gefärbte Plasma wird abgehebert. In dieses Plasma wird das gleiche Volumen gesättigter Kochsalzlösung unter Umrühren gegossen, und das ausgeschiedene Fibrinogen in 2—3°/0 Kochsalzlösung aufgelöst. Aus dicsei Lösung wird das Fibrinogen wieder durch Kochsalz—bis zur halben Sättigung gefällt. Das so dreimal umgefällte Fibrinogen war rein, seine Gerinnungs-tempeiatm=56°, doch enthielt das Filtrat solcher Fibrinogenlösungen noch Ei-kqo>S’ £V'<r^ies1 'n e|n Albuminat übergegangenes (?) Fibrinogen war. Dastre (35 p. •■1 r i	dass	nur concentrirte Salzlösungen sondern auch Lösungen von
ähnlichen Coneentrationen, wie sie im Körper Vorkommen, das Fibrin bei 40° lö-sen und sogar zersetzen, doch sei längere Zeit dazu erforderlich. Dastre experi-mentirte mit Natrium- und Ammoniumsalzen. Die Chloride wurden zu 7 bis 20%,: die Iluoride zu 5 bis 30%, angewendet. Die Fluoride wirkten sehr schwach zu 5%fl, s arkei bei höherer Concentration. Die Versuchsdauer erstreckte sich bis zu mehre-iei\ , °p {en:	wurde frisches Fibrin benutzt; der Ausschluss von Mikroorganismen
Adi durch Anwendung eines speciellen dazu construirten Apparats (36 p. 585) ge-fP1. ’ |Un< doP1 VvU1 den am Ende der Versuche stets Mikroorganismen constatirt. i^ei ( lesen Umständen wurden a-Fihroglobulin, analog dem Fibrinogen, gegen
r:plnürWgU^nd,JnFib^0g?°bulil1’ analog dem Serumglobulin, über 75° coagulirend,
^ i 7 P; 589). Bulot (155 p. 152) findet, dass das Fibrin in Salzlösungen nur V	t .. mg flPs 'P I s.pL	edie geringe Menge gerinnbaren Eiweisses lasse sich in
lungfflui3SIgkeit Nachweisen. Dagegen löse sich das gewöhnliche Fibrin, das m1enthalt’ info]Se deren Anwesenheit in hohem Grade. Lilienfeld daSS durch Essi§'säure aus tier reinen Fibrinogenlösung, die mit p Ialzi	?gennnbar ist, eine Substanz, das Trombosi n. ausgefällt
darauf w'u J f	kürzester Zeit typischen Faserstoff liefere. Gleich
tiT soi " 11 Schafer (159 p. XVIII). dass das Tromhosin mit Fibrinogen iden-li.w	nass vrllle Flbl'iN0genlösung mit Calciumchlorid ebenfalls Faserstoff
hdeu. Zu derselben Meinung gelangte auch Cramer (33 p. 74), der ausserdem ge-