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ffcRHÀLTEN DE§ GLOBULINS ZU DEN SALZEN.
vermischt). Der Dialysor wird in einen Becher mit Wasser gebracht, in welchem das Wasser durch einen besonders eingerichteten Siphon sich beständig erneuert.
Schmi 1t (97 p. 6 —8), der die Dichtigkeit des Pergamentpapiers, welches er zu sehen Gelegenheit hatte, für ungenügend fand, schlug zur Bereitung von Dia-lysoren, anstatt dessen, Wechselpapier von der Fabrik de la Rue vor. Das in Stücke von erforderlicher Grösse zerschnittene Papier wurde 10 — 12 Stunden der Einwirkung von 0,25-iger Salzsäure ausgesetzt, um es von den Salzen und dem grössten Teil des Leims zu befreien. Die Säure entfernte man durch Auswaschen mit destil-lirtern Wasser. Zuletzt wurde das gewaschene Papier mit 1%-iger Gelatinelösung bei 30°—40° durchtränkt und getrocknet. Bei der Einrichtung des Dialysors sowie vor dessen Benutzung wurde das Papier mit Wasser befeuchtet, auf den Rahmen gebunden, getrocknet u. s. w.
Trotz Aronstein’s & Scbmidt’s Einwürfen findet Heynsius. dass zwischen dem deutschen, dem englischen und dem Papier, mit welchem Graham experimentirte, kein Unterschied vorhanden sei (53 p. 536—7).
Laptschinski (69 p. 65), der gleich anderen sich Pergamentpapiers bediente, rät die Dichtigkeit desselben nicht nur mittels Wasser zu prüfen sondern, um sich zu überzeugen, dass es keine Oeffnungen enthält, es auch gegen das Lampenlicht zu halten.
^ J	Auch Hammarsten begntigt sich mit Pergamentpapier.
**	Dabei empfiehlt er (39 p. 416) zu den Dialysoren Flaschen
mit abgetrenntem Boden oder zu chemischen Versuchen dienende Becher zu benutzen. Es muss erwähnt werden, dass Al. Schmidt sich schon früher solcher Flaschen bedient hatte und im J. 1876 in solchen Flasclien-Dialysoren seine Versuche im Laboratorium zu Heidelberg demonstrate. Uebrigens wird ein jeder, der einen Blick auf Graham’s Zeichnungen (31 p. 36, Taf. 1) wirft, gestehen müssen, dass Fig. 3 gerade einen solchen Dialysor, wie ihn Hammarsten beschreibt, darstellt.
Trotz des allgemeinverbreiteten und, sagen wir, nicht Fig. 7.	unbegründeten Gebrauchs von Dialysoren aus vegetabilischem
Pergament, findet Struve (103 p. 231) Mängel sowohl in der Anwendung dieses letzteren als auch in dem Auffangen des Diffüsats, infolgedessen er zur Herstellung von Dialysoren mit Wasser und Aether gewaschene Harnblasen und Därme empfiehlt!
Halliburton (33 p. 186) benutzte Graham's runden Dialysor, bei dem das Wasser im äusseren Gefässe mittels zweier Rohre, eines Zuleitungs- und eines Ableitungsrohrs. beständig gewechselt wurde.
Ungeachtet dieser von Halliburton eingeführten Verbesserung sind Graham's runde oder platte Pergamentdialysoren in der Beziehung unvorteilhaft, dass nur unbedeutende Mengen Flüssigkeit eingeführt werden können, und die Schicht, wir Schmidt (96 p. 95) empfiehlt, nicht stärker als 2 mm. sein darf.
Es unterliegt keinem Zweifel, dass feingefaltete Filter aus feinem Pergamentpapier als die besten Dialysoren anzusehen sind. Es ist mir nicht gelungen aufzuhellen, wem der Gedanke, solche Dialysoren anzuwenden, gehört: Müller (83 p. 49), Mohr (76 p. 301) oder Keferstein (64 p. 392). Müller (83 p. 49) schreibt sich dieses Verdienst zu, indem er behauptet einen solchen Dialysor schon im J. 1863 benutzt zu haben. In den Arbeiten, auf welche er hinweist (82 p. 234; 81 p. 351), ist aber