﻿VERHALTES BES GLOBULINS ZU BEN SALZEN.
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gehaltes umittelbar ein Abfall der Gerinnungstemperatur an, in anderen bleibt das Maximum innerhalb der erreichbaren Concentrationen stationär; in manchen tritt nach längererer Constanz ein langsames Sinken der Gerinnungstemperatur ein (ib, p. 326).
1. Beobachtungsmethoden der Fällungstemperatur. Die Fällungstemperatur wird auch noch jetzt nach einer Methode bestimmt, die sich wenig von der von Hewson (1772.51 p. 32) vorgeschlagenen unterscheidet. Man bringt die in Arbeit genommene Flüssigkeit in eine mit einem Thermometer versehene Flasche, die ihrerseits in ein Gefäss mit Wasser gestellt ist, welches über einer Lampe erwärmt wird ‘). Dasselbe Verfahren beschreiben auch Prévost & Dumas (1823, 19 p. 301).
Einer Beschreibung dieser Methode begegnet man hie und da bei diesem oder jenem Autor ohne irgend welche Hinweise auf die Arbeiten der Vorgänger, zuweilen aber mit grösseren Einzelheiten. So empfiehlt Hoppe-Seyler (61 p. 135) das Probiergläschen mit dem Thermometer durch den Pfropfen in einen mit Wasser angefüllten, auf dem Sandbade stehenden Kolben einzuführen (dabei eine Abbildung— ib. p. 43). Weyl (107 p. 73—4) bringt 100 cc. der gegebenen Flüssigkeit in ein Probiergläschen, in welchem ein Thermometer steckt, welches nur mit der Kugel in der Flüssigkeit taucht; darauf wird das Probiergläschen in einen Becher mit 400 cc. Wasser so gestellt, dass es um 1 dem. vom Boden absteht. Man erwärmt langsam. damit die in dem Probiergläschen befindliche Flüssigkeit im Laufe von 30 Minuten um 80°, von 10° bis auf 90°, erwärmt werde (ib. p. 73—4).
Gamgee (27 p. 15) giebt die Beschreibung und Abbildung des ganzen zur Bestimmung der Fällungstemperatur dienenden Apparats. Das Probiergläschen mit der Substanz und dem Thermometer wird in einen Becher mit Wasser gebracht, welcher seinerseits in einen anderen, grösseren, durch einen Korkring gehaltenen Becher gestellt ist. der auf einem Kupfernetz steht und von unten erwärmt wird. Eine fast eben solche Einrichtung sehen wir auf einer von Krukenberg gegebenen Abbildung (67 p. 60). Einen ähnlichen Apparat benutzte auch Hewlett (50 p. 493); er ersetzte aber das Wasser durch flüssiges Oel.
Mit Hilfe der obenbeschriebenen Methoden ist es jedoch schwer, ja fast unmöglich, die Temperatur auf einer und derselben Höhe zu erhalten. Schäfer beseitigt diesen Uebelstand durch einen Apparat, in welchem nicht nur auf die Dauer eine gleich-mässige Temperatur unterhalten werden kann, sondern auch die Möglichkeit gegeben ist, dieselbe nach der einen oder der anderen Seite hin rasch zu ändern. Schäfer's Apparat wurde von Halliburton beschrieben (33 p. 153 mit Abbildung). Das Wasser aus der Wasserleitung rinnt durch 2 Schläuche, von denen der eine als Schlangenrohr durch ein von unten erhitztes Bad geht und dann, aus diesem mit dem erwärmten Wasser austretend, sich mit dem andern, das kalte Wasser zuleitenden Schlauche vereinigt. Beide Schläuche sind mit Klemmen veisehen, mit deien Hilfe die Temperatur des Gemenges nach Wunsch erhöht oder erniedrigt werden kann. Das Gemenge aus kaltem und heissem Masser tritt in einen Kolben ein, in welchen das Probiergläschen mit der gegebenen Flüssigkeit und dem Thermometer gestellt ist. Der Hals des Kolbens ist mit einem Ableitungsrohr für das Wasser versehen.
Schäfer’s Apparat nicht kennend, construirte der Mechaniker Rasumofi 2) einen ähnlichen zum Regulären der Temperatur durch einen beständigen Massei-
*) „I took a wide-mouthed phial, containing pinne serum, and placing a thermometer in it, 1 put it into water which was kept warm by a lamp underneath; and, in making this expe-
riment, with as much accuracy as I could-------11
(51 p. 32).
0 Einer der Repräsentanten der Firma Rasu-mow & Schiller in Moskau.