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VERHALTEN DES GLOBULINS ZU DEN SALZEN.
bin bei 5% Salzgehalt in der Lösung bei 72° gerinnt, bei 2,5% Salz die Gerinnung bei SO0, bei 0,5%—bei 78° und ohne Salz bei 72° statthat.
Indem ich zu der Beschreibung meiner eignen Beobachtungen übergehe}» halte ich es für nötig vor allem zu erklären, dass zur Bestimmung der Beständigkeit des Globulingehalts in den zu prüfenden Flüssigkeiten gleiche Volumina der gegebenen salzhaltigen Globulinlösung abgemessen und dann zu einem jeden derselben Salzlösung in aufsteigender arithmetischer Progression, während das zur Ausgleichung der Volumina aller Gemische dienende Wasser in absteigender Progression zugegeben wurde, nämlich:
Globulinlösung. ..	1—	1—	1—	1—	1—	1—	1-	I—	1—	1
Salzlösung..... 1—	2—	3—	4—	5—	G—	7—	8—	0—	0	% in Subst.
dest. Wasser ....	8—	7—	G—	5—	4—	3—	2—	1—	0—	0
Summa......	10—10—10—10—10—10—10—-10—10 —10
und in allen Portionen eine und dieselbe Globulinmenge {Gif) war, wobei der letzte l all ein Beispiel von Sättigung eines gleicnen Volums Globulin mit dem troknen Salz in Substanz, mit 9 Vol. einer Lösung des zu prüfenden Salzes versetzt, vorstellt. In unserem Laboratorium wurden die verschiedensten Salze in verschiedenartigsten Lösungen geprüft; am besten aber bedient man sich bei Zimmertemperatur gesättigter Salzlösungen, einmal weil solche Lösungen beständige Verhältnisse vorstellen. das andere—weil die Resultate der Beobachtungen an solchen Salzlösungen unstreitig den Charakter grösserer Gesetzmässigkeit besitzen müssen. Nimmt man als Lösungscoefficienten Je—die Salzmenge an, welche sich in 100 Teilen Wasser bei gewöhnlicher Zimmertemperatur auflöst, so drückt sich der Gehalt eines jeden Salzes in den oben angeführten Gemengen folgendermaassen aus:
0,1A’—0.2Ä—0,3Ä-—0,47c—0,5/j—0,67'—0,77c—0,87r— 0,97r—1,07r.
Rio Salzmenge, welche das Globulin in der anfänglichen Lösung auflöst, wurde nicht in Betracht gezogen, da sie überall dieselbe und infolge der Verdünnung' mit Wasser und mit den Lösungen des gegebenen Salzes verhältnissmässig unbedeutend war. Gewöhnlich notirten wir das Eintreten der Opalescenz, der Trübung und der Fällung. Als Beispiel möge folgende Tabelle dienen:
~ .5 [ Opalescenz 3o| Trübung.
^ "54 l Fällung...
0,1A»—0,2/r - 0,3k— 0,44-— 0,54—0,64—0,7 k- 0,84—0,94-—1,04-70— 70— 71— 72— 73— 50— 16— 16— 16 - 16 73— 74— 75— 75— 74— 69— 40— 35— 16— 16 75— 75— 76— 77— 77— 70— 61— 40— 35— 16
j Opalescenz 64— 70— 76— 79— 80— 78— 77— 70— 68-----------------
3 j Trübung. . 76— 75— 81— 81— 82 - 82— 83— 77— 72----------------
l Fällung.. .	77— 80— 82— 84— 86— 85— 84— 75— 73-----------------
&

Beobachtungen haben uns gezeigt, dass man sich mit der Anzahl der Proben auf die charakteristischsten: 0,1Z;—0,5Z;—0,9Z;— 1,0/a beschränken kann.
Auf Grund unserer vielfachen Beobachtungen geben wir die Temperatur der Fällung des Ovoglobins in 2%-iger Chlornatriumlösung mit 6%-igem Gehalt an Protein-