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VERHALTEN DES GLOBULINS ZU DEN SALZEN.
• 0,17c	—	0,5/r	—	0,97c	—	0,1/r	
7 5	—	78	—	79	— > 20 —	unterchlorigsaures Kali
77	—	78	—	79	— > 20 —	unterchlorigsaures Natron
74	—	79	—>100	— 20 —	Magnesiumacetat
> 100	—>100	—>100	—>100 —	borsaures Natron
Bei dem Studium dieser vier Beobachtungsgruppen wird man vor allem gewahr, dass die Fällungstemperatur einer und derselben quantitativ genommenen Globulinlösung 1) von der Eigenschaft des Salzes, 2) von dessen Quantität abhängt, 3) von dem Sättigungscoefficienten des einen Salzes in Bezug auf denjenigen des
anderen nicht abhängt und 4) irgend eine gesetzmässige Beziehung zwischen der chemischen Structur des Salzes und der Fällungstemperatur nicht beobachtet wird.
Wenn wir dann zu der Analyse der Zahlenwerte übergehen, so bemerken wir vor allem, dass 5) mit der Yergrösserung der Salzmenge auch die Fällungstemperatur in allen vier Gruppen steigt und 6) dass dieselbe nachdem sie ein gewisses Maximum erreicht hat. bei der Steigerung des Salzgehaltes zu fallen beginnt. Von diesem Moment an macht sich in den 4 Gruppen ein scharfer Unterschied erkennbar: für die Gruppen I und II entspricht das Maximum—0,5/.-, für Gruppe III—0,17a, für Gruppe IY—0,97c.
Wenn man aus einer jeden Gruppe das mittlere Glied, nämlich aus Gruppe 1—das Ammoniumnitrat, aus Gruppe II—das Chlor-magnium, aus Gruppe III das Calciumnitrat, und aus Gruppe IV—-das Calciumacetat, nimmt, auf der Abscisse die Zehntel des Fäl-lungscoefficienten, auf der Ordinate die Temperaturen vermerkt (Fig. 16), so steigt der erste für alle Gruppen gemeinsame Teil der Curve rasch bis 74", 0,17a entsprechend, und kann diese Temperatur annäherend als mittlere maximale Grösse für die Salze der III Gruppe gelten, während die drei andern Gruppen eine gemeinsame Curve bis 76°, entsprechend 0,5/r. haben, welche die maximale Grösse für die Gruppen I und II vorstellt, während Gruppe IV ihr Maximum bis 78°. entsprechend 0,9 7c. erreicht. In allen 4 Fällen fällt die Curve (Fig. 6 und Tabellen V, VI, VII & VIII), unmittelbar nachdem sie ihr Maximum erreicht hat, rasch ab, und erreicht für die Gruppen I, III und I\"—20° bei 1,07c, d. h. bei der Sättigung mit den Salzen dieser Gruppen scheidet sich das Globulin bei Zimmertemperatur aus. Was Gruppe II anbetrifft, so scheiden die Salze dieser Gruppe, wie aus Tab. IV (p. n. 257) u. VI ersichtlich ist. das Globulin, 1,07c entsprechend. nicht aus. Andereiseits „gerinnen“ die Flüssigkeiten in den drei andern Gruppen I (Tab. V), III (Tab. VII) und IV (Tab. VIII), wo, entsprechend 0,5/r (Gr. I—Iodkalium und lodammonium, III—Kalium- und Natriumcarbonat, IV— Magnesiumacetat) und sogar 0,97c (Gr. IV—Magnesiumacetat), die Fällungstemperatur über 100° liegt, nicht, sie werden sogar beim Kochen nicht gefällt! Zum Schluss muss gesagt werden, dass in Gr. I Iodkalium auch bei Zimmertemperatur starke
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lüg. 16.