﻿VÈftHALTEk DES GLOBULINS ZU DEN SALZEN.
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man auch leicht den Luftzug. In die Seitenwände des Kastens eingelassene Thermometer e zeigen die Temperatur in demselben an.
Zum Hineinbringen der Flüssigkeiten und dem Aufstellen derselben auf den Platten ist an dem Kasten eine mittels federnder Tiegel gut verschliessbare Tür angebracht.
Ein starker Luftzug wird durch einen elektrischen Ventilator bewerkstelligt.
Auch die gleichzeitige Abnahme des Salz- und Globulingehalts ist nur meinem Falle interessant: wenn die Salz-globulinlösung mit Wasser verdünnt wird. Sowohl Concentration als Verdünnung der Lösungen können in Bezug auf die Fällungstemperatur verschiedenartige Weisungen geben. Im ganzen ist man hier genötigt dem Charakter des Salzes, dessen Menge und der Globulinmenge Rechnung zu tragen. Wenn man von diese letzten sagen kann, dass, je mehr Globulin vorhanden ist, desto niedriger die Fällungstemperatur desselben sei, so muss in Bezug auf das Salz der Charakter der Gruppe, der das gegebene Salz angehört, sowie der Conccntrationsgrad der Salzlösung im besonderen berücksichtigt werden. Hier können wiederum 2 Fälle Vorkommen: 1) wenn solche Lösungen verdünnt wTerden, die eine Salzmenge enthalten, welche Steigerung der Temperatur bedingt, oder eine solche, welche die Curve der Fällungstemperatur bis zur Wendung giebt und 2) wenn die Salzmenge Herabsetzung der Fällungstemperatur bedingt oder die Curve nach der Wendung giebt (p. n. 258). Im ersten Falle, natürlich unter der Bedingung, dass die Verdünnung mit Wasser nicht einmal partielle Ausscheidung des Globulins nach sich zieht, wird eine der Verdünnung proportionale Herabsetzung der Fällungstemperatur erhalten. So entsteht z. B. bei Verdünnung einer Globulinlösung in 5%-iger Chlorammoniumlösung mit Wasser bei
1 : 1 Wasser—Trübung bei 4 5°—Fällung bei G0°
1:2	„	-	„	" „	43-	„	„ 55°
1:3	„	—	„	„	38 —	„	„	50°
Bei der Verdünnung von Globulinlösungen in concentrirten Salzlösungen steigt zuerst die Gerinnungstemperatur bis zu der Wendung der Curve, wonach weitere Verdünnung Fallen der Fällungstemperatur nach sich zieht, wenn die Verdünnung an sich selbst keine Fällung bewirkt. Kürzer gesagt, unter solchen Umständen wii'd eine umgekehrt laufende Curve der Fällungstemperatur erhalten.
D. Endlich kann die Fallungstemperatur auch von den Bedingnissen des E r w ä r m u n g s p r o c e s s e s selbst a b h ä n g e n. Hammarsten fand z. B., dass eine Seroglobinlösung bei langsamer Erwärmung bei 74° gerinnt, während bei schnellerer—-Fällung erst bei 78-— 79° beobachtet wird (40 p. 64). Auch Weyl findet, dass
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Fig. 18.
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