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VERHALTEN DES GLOBULINS ZU BEN SALZEN.
der gegebenen Lösung mit der Wasserzunahme abnimmt, so darf man wohl sagen, dass die Globulinmenge Gb (JY?J\° 41—47 p. 72), die sich in einer gewissen Salzlösung auflöst, im geraden Yerhältniss zu der Salzmenge s, die in der Lösung enthalten ist, und im umgekehrten zu der Wassermenge a steht, nämlich:
s
Gb — —....	(1)
a	K '
Diese Formel genügt allen Grössen für a, nämlich mit der Zunahme von a fällt die Löslichkeit des Globulins, so dass bei a=cc, Gb = 0 wird, was bei der Verdünnung mit einer sehr grossen Wassermenge der Fall sein muss, und was bei einer solchen Verdünnung—bei der Dialyse (p. n. 246), wo alles Globulin ausgeschieden wird, auch der Fall ist. Die Dialysationsergebnisse stimmen auch noch in einer anderen Beziehung mit unserer Formel überein, nämlich wenn s= 0 ist. was, natürlich, eins und dasselbe ist, da sowohl das Nichtvorhandensein eines Salzes als auch eine sehr grosse Wassermenge Bedingnisse sind, welche die Auflösung des Globulins verhindern. Von 0 an beginnend, steigt mit der Salzmenge s auch die Globulinmenge (vergl. p. n. 258—die Curve) und die Formel bleibt richtig bis zu den allerhöchsten Fällungstemperaturen, wobei die maximale Löslichkeit des Globulins für die Gruppen I und II (s. Taf. IV und die Curve p. n. 258) für s = 0,5/.-ist! Demgemäss gestaltet sich unsere Formel für die meisten (!) Salze folgender-maassen:
Gb
0.5k
(2)
für einen kleineren Teil derselben, nämlich für Gr. Ill—-
= ....
(3)
und für Gr. IV, d. h. den kleinsten Teil der Salze,
Gb = °^ ....
0)
g
Ueber diese Grenzen hinaus muss mit der Salzzunahme auch Gb — —• eine
a
bedeutende Veränderung erfahren, da die Löslichkeit des Globulins bei der Ver-grösserung des Salzgehalts durch irgend eine Quantität s' abnimmt und die Fällungstemperatur fällt (p. n. 258), so dass man im allgemeinen den Ausdruck Gb — --
.9 (l
und im besonderen für die Gruppen I und II im Moment der Sättigung
Gb =
0,5k 0,5 ka ’
für III
0,17; 0,9 7;a
und für IV — -(J)f 0.1 ka
(5)
hat, wobei immer eine positive Grösse erhalten wird, was sich auch durch Versuche bestätigt, nämlich dass vollständige Fällung auch durch Sättigung nicht erreicht werden kann.
Somit steigt für die meisten Salze (Gr. I und II) die Löslichkeit des Globulins mit dem Salzgehalt und erreicht ihr Maximum 0,57; entsprechend, worauf