﻿(Einige 3<*it fpätcr erfunbigt ftd) frcr ©ro$t)er$og, ob bic be= jleUten „©abaoer unb ©felctte" eingetroflfen feien, ba er fte ftd) befeben wolle.
©ogar auf bie ’Perfonalien ber 2fffïjlenteit erffreeft ftd) baé 3ntereffe ber betben. ©o teilt @oetbe bem ($ropt)crjog im 3at)re 1819 mit, baf? ber Jpofrat $ud)è (Anatom) ftef) feinen bei ber SSeterinärfdjule augeftellten früheren ©duller ©d)röter, ber ftd) auf bem J?cinrid)£bcrg unter SXenner febr auêgebilbet babe, juin profeftor ber ntenfd)lid)cn ?lnatomie auègebeten babe.
„©lücflidiermeife flutet fiel) wieber ein redit outer ©d)üler oon 9Ï e tut e v,
. . . burdi tiefe ©enbnng weiten tie ©efdiäfte «irçtenté ftoefen, oielmebr ar* beiten tie Wngegellten ftinftig einanber in tie Jpiinbe."
3n einem S3crid)t ait ben ©ro$l)er$og über bie unmittelbaren Qfnffalten (tom 1. '-Äprtl 1820?) fdjreibt © o e 11) c;
. Cbne bab ©inline fterjUAä&leii, will man nur bev $3etcrinarfd)tile gebeuten- Diefe, erg twr vier 3‘tbreu oon ©m. .Königlichen Hoheit gegriiubet unb gegiftet, ig am unmittelbarften eilte Vaubebanffalt zu nennen. Sollte man audi bab allgemeine Sffiiffenfdiaitlidie nid)t beaditeu, fo benft mau bod> gern an bie s)lotmeubigfeif, tum beu Hantieren, von bereu Statur unb ©igettfdiaft, uidit weniger oon ihren .Kraufheiteu unb beu anjuweubeuben Heilmitteln unterriditet Zu werben. Hierauf ftitb in allen i-aubeu grofie ©ummen oerwenbet worben; aud> folleu im Qllteitburgifd'en zur ©rriditung einer fold'eu Qlnffalt ftanbifd'e 2>er* willigungcn oorbanbeit fein.
Die hier in 3«na angelegte ig nadt unb nad) mit geuaueger ©rfparnib in einem angefauften, feiner ?age ttad) hödiff fdiirflid'en ©runbgücf alb ©efdiiift eifrigff, wab bie ißaulid'feiten betrifft, freilid) nur farglidi geförbert worben. Der oor zwei 3abreu gefertigte ©tat bat ftd> bib jefio halten laffett, betragt mit ©infdiluü aller ’^Wölbungen bei genauen Qlnfähen unb feffgeregelter ^ers waltung ein ïaufeub îaler, wozu oon H^oglidi ©otbaifd'er ©eite zweihuttbert ïaler beigetragen werben, unb alfo biebfritb uod) eine aufebulid)e «ßerroenbung ju beffreiten iff.
2ßünfd'enbwert mödite eb baber fdieineu, wenn eine geneigte ©tanbifdie 1'erwilligiing gebadtter Qlnffalt nantentlidi gegönnt würbe. Denn fte greift am uumittelbargen praftifd) in bab allgemeine Sanbebbebiirfuib ein; ihr duften ig am ergeu uad^uweifen, unb ba beim bodi jeber ©tifter ftd) oon ber ^meef mäf;igen SEerwenbung beb ’Derwilligteu felbg jit überzeugen wüufd)te, fo föunte arntt oon biefem abgefdüoffeuen .Streife am ergen .'Wedienfdiaft geben, um fo ntebr, alb man biefeb 3bi-o H^oglid)en DuvdilaudU oon ©otlja wegen jährlidi oerwilligten 93ctragb fd)itlbig ig.