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gemeinsame Silbe sen, durch welche die Verbindung Eiche — sen schon ins Gedächtnis trat, als Fächer — sen gerufen wurde, Zucker — Güte, Würde — nichts. Es wurden also zu zwei Worten keine Assosiationen erweckt, bei einem Wort war das vermittelnde Glied auch ins Bewusstsein getreten, und nur bei zwei Worten ist wirklich ein Wort der zweiten Reihe scheinbar frei aufgetaucht, als die Worte der ersten Reihe genannt wurden; in beiden Fällen ist es aber ein falsches Wort. In diesem Beispiel ist also kein richtiger Fall.
In dieser Art haben wir 120 Versuche mit je zehn Worten angestellt, also 600 Einzelfälle untersucht. Dabei ist 230-mal eine Association den Bedingungen entsprechend ins Bewusstsein getreten, unter diesen 230 sind aber nur 39 richtig gewesen, noch nicht der fünfte Teil, mithin weniger als nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung selbst in dem Fall zu erwarten war, dass die Verkoppelung lediglich Produkt des Zufalls sein sollte. Im letzten Drittel der Versuche wurden die zehn Kombinationen nicht einmal, sondern unmittelbar hintereinander zweimal, schliesslich dreimal genannt. Es wuchs dadurch die Zahl derjenigen Fälle, bei denen die Zwischensilbe ebenfalls ins Bewusstsein trat; das Verhältnis zwischen richtigen und falschen Fällen der unbewusst vermittelten Associationen verschob sich dagegen nicht. Desgleichen zeigte sich keinerlei individueller Unterschied; die richtigen Fälle waren bei jeder Versuchsperson in gleicherweise völlig vereinzelt.
Die nächste Versuchsgruppe variierte die Schallreize so, dass an die Stelle der sinnlosen Silben Töne des Zungenpfeifenapparates traten, und zwar fünf deutlich verschiedene Töne aus drei Oktaven. Es wurden zuerst 40 Versuche mit zehn Worten angestellt, also 200 Einzelfälle der Associationsmöglichkeit untersucht. Nur ausnahmsweise wurde hier der Ton selbst oder die Benennung „tiefster Ton“ oder derlei ins Bewusstsein gerufen, und selten auch fehlte es völlig an auftauchenden Associationen. Es kamen daher 148 den Be-