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Vermittlung durch unbewusste Zwischenglieder nicht mehr die-Rede. Scriptures Versuchspersonen hatten freilich oft das deutliche Gefühl, dass kein Zwischenglied sich einschob; es fragt sich nur, ob nicht vielleicht gerade in diesen Fällen die grössere Zahl der Associationen falsch war, während die richtigen vielleicht überwiegend von solchen Fällen herstammten, bei denen ein nicht benanntes, mehr oder weniger undeutliches und deshalb kaum beachtetes Element des Zwischengliedes ins Bewusstsein trat. In diesem Sinne hat auch schon Wundt, unter dessen Leitung die Scriptureschen Versuche angestellt wurden, die prinzipielle Bedeutung derselben abgeschwächt, indem er annimmt,* dass die Zwischenglieder nicht völlig" ausserhalb des Bewusstseins bleiben, sondern, wenn sie auch unbeachtet bleiben, doch „ dunkel in das Bewusstsein getreten seien“. Dann gleicht der Vorgang natürlich vollständig einer gewöhnlichen Association, mit dem einzigen Unterschied, dass ein Glied der Associationsreihe nur undeutlich bewusst wurde, so dass für die Rückerinnerung die Reihe an dieser Stelle unterbrochen erscheint.
Wundt stützt seine Auffassung dabei in erster Linie auf aprioristische Erwägungen über die unbewussten Vorstellungen. Ich glaube, dass die Scriptureschen Ergebnisse, wenn sie unbestreitbar wären, der psychophysischen Erklärung keine besonderen Schwierigkeiten in den Weg legen würden oder richtiger, dass die Schwierigkeiten der Erklärung keine anderen wären als diejenigen, welche schon das einfache Wahrneh-mungs- und Gedächtnisproblem enthält. Wenn die Versuchspersonen wirklich regelmässig während des Versuches überzeugt waren, dass keine Spur des Zwischengliedes in ihr Bewusstsein trat und das objektive Ergebnis dennoch die Wirksamkeit der Zwischenglieder zweifelsfrei beweisen würde, so hätten wir, meine ich, nicht das Recht, aus theoretischen Erwägungen zu behaupten, dass die Zwischenglieder sich doch in irgend einer dunklen Ecke des Bewusstseins aufgehalten haben. Nur der Umstand, dass, wie gezeigt, bei strengeren Bedingungen jene