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objektive Wirkung vollkommen ausbleibt, macht es wahrscheinlich, dass in den Scriptureschen Versuchen allerdings die undeutlich bewussten Zwischenglieder als unbewusste betrachtet wurden.
Wenn theoretische Ueberlegungen dieses Ergebnis experimenteller Nachprüfung unterstützen sollen, so müssten sie wohl eher von dem Gesichtspunkt ausgehen, dass die Gültigkeit des Scriptureschen Gesetzes nur eine scheinbare Erklärungshilfe für die Verflechtung unserer bewussten Vorstellungen liefert. Es erklärt zuviel und erklärt deshalb gar nichts. Jede Vorstellung ist durch Zwischenglieder mit so zahllosen Vorstellungen verknüpft, dass unser Vorstellungsverlauf jede Einheit und Ordnung verlieren würde, wenn unbewusste Zwischenglieder wirksam wären, welche als solche vielleicht nicht wie die bewussten Glieder zu Centren der Hemmung werden könnten und somit fortwährend eine sich überstürzende Vorstellungsmasse ins Bewusstsein eindringen lassen müssten. Aber solch methodologische Erwägung, ob eine Entdeckung geeignet ist, andere Thatsachen zu erklären, oder ob sie den Kreis unbegriffener Thatsachen nur noch erweitert, kann selbstverständlich nicht massgebend sein für die Frage nach der Richtigkeit des Entdeckten. Nicht, weil es vielleicht unseren bisherigen Theorien über unbewusste Vorstellungen widerspricht, und nicht, weil es die Erklärung des Vorstellungsverlaufes noch schwieriger machen würde,* muss die vermeintliche Entdeckung fallen gelassen werden, sondern lediglich, weil die hier mitgeteilten Thatsachen sie widerlegen. Wir kennen bisher nur direkte Associationen von einem Glied zum Nachbarglied; mittelbare Associationen durch unbewusste Zwischenglieder gibt es nicht. In diesem einen Punkte muss Scriptures Untersuchung, deren Ergebnisse ich in den anderen Teilen nur zu bestätigen Gelegenheit hatte, unbedingt berichtigt werden; die von ihm angeführten Beispiele des praktischen Lebens lassen sich übrigens unschwer auch aus der Konstellation bewusster Vorstellungen begreiflich machen.