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Blick unwillkürlich angezogen wurde ; obgleich fünfmal immer neue Worte zugerufen wurden, die zu dem hellen Gegenstand ohne Beziehung waren, wurde doch immer wieder nur er zuerst gesehen. In einigen anderen Fällen konnte es zweifelhaft sein, ob die Beschaffenheit des Eindrucks oder die Association bestimmend wirkte; ich rechne diese Fälle dann den Associationswirkungen zu, wenn bei einem anderen zugerufenen Wort das zuerst gesehene Objekt ein anderes ist oder wenn dasselbe im Bilde so zurücktritt, dass es dem unbeeinflussten Bewusstsein sich niemals zuerst dargehoten hätte. Von den übrig-bleibenden 665 Fällen gehen wiederum 48 ab, bei denen offenbar zwar associative Erregungen mitspielen, bei denen aber nicht die Wirkungen des zugerufenen Wortes, sondern andere zufällig gegenwärtige Bewusstseinsinhalte oder die Associationen eines früheren Versuches massgebend sind.
Es bleiben somit 617 Fälle von 2000 Versuchen, also fast ein Drittel, hei denen die Versuchspersonen sich mit Sicherheit bewusst waren, dass sie einen bestimmten Gegenstand des dargebotenen Bildes früher warnahmen als alles andere, und bei denen die objektive Prüfung es zweifellos machte, dass das zugerufene Wort die Ursache dieser Auswahl war, obgleich die Versuchsperson nichts von diesem Zusammenhang wusste. Die Erscheinung ist dort natürlich am auffallendsten und überzeugendsten, wo dasselbe Bild ganz verschiedene erste Eindrücke hervorrief. Wir haben einige Fälle, in denen sogar bei sämtlichen fünf Darbietungen desselben Bildes jedesmal ein Objekt vor allen anderen gesehen wurde, und zwar jedesmal ein anderes. Als Beispiel solcher Fälle führe ich folgende an. Gezeigt würde ein modernes Genrebild, und zwar fünfmal innerhalb zwölf Wochen; Versuchsperson W. Das erste Mal wurde „Stuhl“ zugerufen, das erste,	was gesehen wurde, war „Tisch“; das zweite	Mal
zugerufen	„Wein“,	zuerst gesehen	„Flasche“;	das	dritte	Mal
zugerufen	„Knabe“,	zuerst gesehen	„Mädchen“;	das	vierte	Mal
zugerufen	„Geige“,	zuerst gesehen	„Klavier“;	das	letzte	Mal