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so dass bei Wiederholung der Worte in gleicher Reihenfolge die Chance konstanter Associationen zunimmt.
Auffallender aber noch als die verschwindend geringe Konstanz der Associationen bei derselben Versuchsperson ist der Mangel an Uebereinstimmung bei den verschiedenen Individuen. Ich habe soeben die gesamte Liste derjenigen Sub-stantiva gegeben, deren Associationen bei einer Versuchsperson viermal wiederkehrten; unter diesen 43 Associationspaaren kommt auch nicht ein einziges zweimal vor. Und genau dasselbe gilt für die konstanten Associationen bei den Adjektiven und Verben. Wir stehen also vor der Thatsache, dass wenn 400 geläufige Worte vier verschiedenen Personen je viermal zugerufen werden, nicht ein einziges Wort auch nur bei zwei Personen viermal dieselbe Association erweckt. Es liegt darin klar ausgesprochen, dass auch bei den einfachsten Vorstellungen von einer konstanten maximalen Anziehungskraft zu bestimmten anderen Vorstellungen nicht die Rede sein kann, jede konstante Uebereinstimmung mithin auf Konstellation beruhen muss. Ist doch sogar zu demselben Wort bei verschiedenen Personen zuweilen die verschiedene Association viermal wiedergekehrt; so ergänzte L. viermal Amt — Würde, M. viermal Amt — Verstand; J. associierte viermal Schnecke — kriechen, M. viermal Schnecke — Haus.
Dieses Ergebnis wird nun ergänzt durch die Vergleichung der Associationen, welche ich bei den acht anderen Versuchspersonen gewann, die nur einmal auf die 400 Worte associa -tiv reagierten. Lasse ich der Einfachheit halber die viermaligen Wiederholungen der vier ersten Versuchspersonen jetzt unberücksichtigt und nehme von diesen nur ihre erste Associationsreihe, so liegen uns also die erstmaligen Associationen von 12 Personen zu denselben 200 Substantiven , 100 Adjektiven und 100 Verben vor. Das Ergebnis ist, dass unter diesen 400 Worten nicht ein einziges war, welches bei den 12 Versuchspersonen weniger als