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Aufmerksamkeit auf ein Gebiet der Individualpsychologie, das bisher im wesentlichen unbeachTef geblieben ist. “ Wird nämlich das vorliegende Associationsmaterial auf Grund der logischpsychologischen Begriffsbeziehungen in Gruppen eingeteilt, so ergibt sich, dass bei den verschiedenen Personen tiefgreifende charakteristische Unterschiede zu bemerken sind. Bei der bisher üblichen Einteilung wurde in erster Linie der Gegensatz äusserer und innerer Associationen berücksichtigt, dagegen übergeordnete und untergeordnete Vorstellungen zusammengenommen, die Beziehungen der Gegenstandsvorstellungen zu den Eigenschafts- und Zustandsbegriffen überhaupt nicht in Rechnung gezogen u. s. w.
Die Associationen, welche jede der zwölf Versuchspersonen, bezüglich der grammatikalischen Kategorie unbeschränkt, zu den 200 Substantiven, 100 Adjektiven und 100 Verben bildete, wurden nach folgenden Einteilungsprinzipien klassifiziert. Zu den Substantiven waren Substantiva, Adjektiva oder Verba associiert. Aus allen drei Gruppen wurde zunächst ausgeschieden, was den Charakter individueller Zufälligkeit hatte, d. h. diejenigen Verbindungen, welche ohne besondere Erklärung der Versuchsperson nicht verständlich sind. Einige derselben lassen sich durch einen persönlichen Kommentar auf eine einfache Begriffsbeziehung reduzieren; es bleibt aber zuverlässiger, solche Fälle ganz auszuschalten. Die zweite Klasse gehört denjenigen Verbindungen, welche den Charakter einer äusserlichen Schallassociation besitzen, sei es, dass ähnlich klingende Worte associiert werden, wie Ceder — Leder, sei es dass ein Wort durch Zufügung neuer Silben zu einem anderen Wort ergänzt wird; das auffälligste Beispiel war Reh — Reaktion. Die dritte Klasse umfasst identische Vorstellungen, bei denen nur die Benennung wechselt, z. B. Zeus — Jupiter, Ruhm — gloire. Alle drei Klassen beziehen sich nur auf einen sehr kleinen Teil der Fälle, zusammen kaum 5 °/o. Die übrigen Gegenstands Vorstellungen werden nun in
übergeordnete, untergeordnete, nebengeordnete und kausalab-Münsterberg, Beiträge. IV.	3