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Unterschiede der 12 Versuchspersonen erkennen lassen. Ich ordne sie so, dass Person I bis V ihren Associationsneigungen nach zusammengehören, desgleichen VI bis VIII und schliesslich IX und X. Die beiden Reihen, welche ich an das Ende gestellt habe, lassen keinen Typus deutlich hervortreten : sie stellen Mischformen dar, welche wir unberücksichtigt lassen können. Heben wir den auffälligsten Unterschied hervor, so können wir sagen: I bis V sind in erster Linie geneigt, nebengeordnete Vorstellungen zu associieren, VI bis VIII untergeordnete, IX und X übergeordnete. Es zeigt sich klar, dass diese Differenz aber nicht nur auf das Verhältnis der Sub-stantiva zueinander beschränkt ist, sondern sich in allen Associationsgruppen wiederholt, so dass wir es offenbar wirklich mit drei verschiedenen Typen intellektueller Physiognomie zu thun haben, zwischen denen es freilich, wie XI 'und XII zeigen, mannigfache Uebergangsformen gibt. Wir gewinnen durch Berücksichtigung dieser Unterschiede für die Individualpsychologie die Möglichkeit, den Temperamentsverschiedenheiten auf emotionellem Gebiet vielleicht intellektuelle Verschiedenheiten mit verhältnismässig scharfer Abgrenzung gegenüberzustellen, Verschiedenheiten, die sich vielleicht zum Teil als Uebergewicht der Phantasie oder der deduktiven oder der induktiven Verstandesanlage bezeichnen lassen und auf dem vorgezeichneten Wege sich aufs leichteste experimentell kontrollieren lassen.
Auf logisch-psychologischem Gebiet zeigen die Tabellen dagegen auf neuem Wege die inneren Zusammenhänge der verschiedenen Kategorien. Es zeigt sich z. B., dass mit der Neigung Ueberordnungen zu associieren, in auffallender Weise sich die Neigung verbindet, zum Substantivum Verba zu associieren, für welche das Substantiv Subjekt ist, respektive zum Verbum das Subjekt zu ergänzen. Mit der Tendenz zur Unterordnung verbindet sich dagegen die Neigung, das Substantiv als Objekt zu denken, sei es, dass ein entsprechendes Verbum zum Substantiv, sei es, dass das Substantivum als