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fünf Worten dieselben Tastempfindungen in veränderter Reihenfolge wieder. Unter den 200 Einzelfällen kamen 113 Associationen vor; von diesen waren nur 19 richtig.
Schliesslich benutzten wir Farben als Zwischenglieder. Farbenpapiere von einem Quadratdecimeter wurden vor die Versuchsperson gelegt, während ihr ein Wort zugerufen wurde. Nahmen wir die häufigsten, leicht zu benennenden Farben, so blieb unverhältnismässig häufig die Farbe im Gedächtnis. Wir gingen daher zu schwer benennbaren Farbenschattierungen über. Von 40 Versuchen zu je 10 Worten, also in 200 Fällen, wurden hier nur 78 Associationen gewonnen, die den Bedingungen entsprachen; von diesen sind 19, also wenig mehr als ein Fünftel, richtig.
Nachdem wir so auf den verschiedensten Gebieten vollkommen negative Resultate erhalten hatten, war es selbstverständlich notwendig, auf die Scripture sehe Versuchsanordnung zurückzukommen und somit auch lediglich optische Reize zu verwerten. Wir benutzten zunächst grosse Photographien von Gemälden ; neben jedes Bild wurde ein Farbenstreifen gelegt. Zum Schluss bekam die Versuchsperson die zweimal fünf Bilder mit der Aufforderung, sie paarweise zu ordnen. Wir haben nach dieser Methode 100 Versuche angestellt, und zwar 50 zu 10 und 50 zu 8 Bildern. Bei den zehn-gliedrigen Versuchen waren es also 250 Bilder, zu denen je ein anderes zugeordnet werden sollte. In 127 Fällen war die Farbe im Gedächtnis geblieben, in 37 Fällen trat keine subjektive Neigung zur Zusammenfügung zweier Bilder ein; von den Testierenden 86 Fällen waren nur 15 richtig zusammengefügt, also weniger als der fünfte Teil. Bei den achtgliedrigen Versuchen waren von den 200 Fällen sogar nur 47, welche den Bedingungen entsprachen; von diesen waren 16 richtig, während der Chance des Zufalls 12 entsprechen würden.
Endlich kopierten wir direkt die Scripturesche Anordnung, nur wurde statt des japanischen, lateinisch geschriebenen Wortes ein sinnloses Wort gebildet und statt des japanischen