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vornherein ein bestimmtes Objekt, welches durchaus zuerst uns in die Augen fällt, ohne dass die Bevorzugung durch seinen sinnlichen Eindruck oder durch die zufällige Blickbewegung erklärt werden könnte ; es lässt sich in diesem Falle manchmal nachträglich feststellen, dass associative Beziehungen, etwa aus der Sphäre des persönlichen Interesses, die Verstärkung des einen Eindruckes gegenüber den anderen bewirkt haben müssen. Wir sind dabei oft völlig gewiss, dass dieser uns interessierende Eindruck wirklich der erste ist, den wir überhaupt wahrnahmen; das verstärkende und hemmende Spiel der Associationen musste also seine Wirksamkeit ausgeübt haben, ehe die Reize überhaupt in bewusste Erregungen umgesetzt waren. Immerhin lässt sich bei solchen zufälligen Gelegenheitserfahrungen schwer feststellen, ob nicht zufällige Blickbewegungen oder die rein äusserliche Beschaffenheit der Reize 'mitbestimmend gewirkt hat, oder ob nicht doch ein schnell vergessener Augenblick voranging, in welchem mehrere Objekte bewusst waren, unter denen die Aufmerksamkeit dann schnell Auslese hielt.
Erst das Experiment kann hier zweifelsfreie Antworten erzielen und uns Erfahrungen bieten, welche den Fehlerquellen der zufälligen Gelegenheitsbeobachtung entzogen sind. Es galt also, eine Mehrheit von Gesichtsobjekten darzubieten und vorher das Bewusstsein der Versuchsperson so zu beeinflussen, dass die im Bewusstsein gegenwärtigen Vorstellungen zu einem bestimmten von den vielen Objekten in associativer Beziehung stehen. Die Versuchsperson hat nun darauf zu achten, ob ein bestimmter Gesichtseindruck früher als die übrigen ins Bewusstsein dringt, und falls dieses der Fall ist, so muss festgestellt werden, ob die associativen Beziehungen bei dieser Auswahl massgebend waren. Um aber zu kontrollieren, dass nicht zufällige äussere Umstände das Hervortreten des bestimmten Eindruckes bedingten, wird zu verschiedenen Zeiten genau derselbe Reizkomplex dargeboten und das Bewusstsein jedesmal anders beeinflusst, so dass, wenn wirklich associative