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zugerufen „Mantel“, zuerst gesehen „Hut“. Das Protokoll erwähnt beim zweiten und fünften Mal ausdrücklich, dass die Wahrnehmung von „Flasche“ und „Hut“ so unbedingt das erste war, was sich dem Blick darbot, dass die Versuchsperson selbst geradezu überrascht war, da die auf dem Tisch stehende Flasche und der von einem Herrn in der Hand gehaltene Cylinderhut bei weitem weniger geeignet schienen, den Blick auf sich zu ziehen, als etwa das Klavier oder die Männergestalt oder die Mädchenerscheinung. Aus den Aussagen der Versuchsperson S. erwähne ich folgendes Beispiel. Gezeigt wurde eine reiche Landschaft mit altdeutscher Jagdgesellschaft. Zugerufen „Lanze“, gesehen „Armbrust“; zugerufen „Haus“, gesehen „Kapelle“; zugerufen „Esel“, gesehen „Pferd“; zugerufen „Tanne“, gesehen „Eiche“; zugerufen „Katze“, gesehen „Hund“. Bei der unbeeinflussten Auffassung dieses Bildes hätte zweifellos das helle Pferd im Vordergrund den Blick auf sich gelenkt; trotzdem war die Versuchsperson vollkommen sicher, Hund, Armbrust, Kapelle und Eiche in den betreffenden Versuchen zuerst vor allem Uebrigen gesehen zu haben.
Solche Fälle, in denen bei fünfmaligem Zeigen jedesmal ein anderer Gegenstand zuerst gesehen wurde, sind natürlich selten; sie kamen bei 17 Bildern vor. Vier verschiedene erste Eindrücke wurden 19mal beobachtet, drei verschiedene schon bei 47 Bildern, zwei verschiedene bei 82 Bildern, und bei 151 Bildern war das zuerst gesehene Objekt wenigstens einmal unbedingt durch die Einwirkung des zugerufenen Wortes herausgehoben. Es blieben somit von 400 Bildern nur 84, bei denen die vorherige Beeinflussung des Bewusstseins ohne Wirkung auf die optische Wahrnehmung blieb. Würden wir aber selbst die 151 Fälle, bei denen nur einmal ein bestimmtes Objekt unter dem Einfluss des zugerufenen Wortes zuerst hervortrat, als zweifelhaft betrachten, weil es doch immerhin denkbar wäre, dass diese Objekte vielleicht auch den Blick des unbeeinflussten Subjektes angezogen hätten, so bleiben noch