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läge für qualitative Studien zu gewinnen und ein Material zu erzielen, das nicht in der Hast maximaler Associationsgeschwindigkeit entstanden ist.
Scripture und ich sind, unabhängig voneinander, ungefähr zu gleicher Zeit dieser Aufgabe näher getreten, und ohne voneinander zu wissen, sind wir zum Teil denselben Weg gegangen, insofern auch ich den Versuchspersonen einfache oder komplizierte Lichteindrücke darbot und die gesamte Associationsverkettung fixieren liess, die in den folgenden Sekunden im Bewusstsein eintrat. Scriptures bezügliche Versuche sind seitdem in seiner anregenden Untersuchung über den associativen Verlauf der Vorstellungen mitgeteilt, und meine Ergebnisse sind den seinigen so ähnlich, dass ein näheres Eingehen nur eine wertlose Wiederholung würde.
Anders liegt es dagegen mit denjenigen Versuchen, bei denen ich zugerufene Worte als Schallreize benutzte und die Versuchsperson, die mit geschlossenen Augen das Wort hörte, lediglich diejenige Vorstellung, dasjenige Wort zu nennen hatte, das sich zuerst an das gegebene Wort anknüpfte. Dieser Art war die grösste Zahl meiner Versuche, und sie werden in mancher Beziehung geeignet sein, Scriptures Studien zu ergänzen oder Gebiete zu prüfen, auf welche sich seine Untersuchung gar nicht erstreckte. Ich habe solche Versuche seit drei Jahren in immer neuen Variationen angestellt und habe nunmehr ein Material von weit über 50000 Associationen aufgespeichert. Aber Associationen, die ja nicht zusammenaddiert werden können, sondern jede einzeln bearbeitet werden wollen, sind nicht so leicht zu verwerten wie etwa die gleiche Anzahl ziffermässiger Ergebnisse. Die Bearbeitung der unheimlich angeschwollenen Wortmassen wirklich durchzuführen und die Ergebnisse derselben unter die mannigfachen Gesichtspunkte zu ordnen, von denen aus ich die Versuche angestellt, ist mir daher vorläufig noch nicht gelungen und wird noch Jahre beanspruchen. Hier möchte ich nur einige nebenbei gewonnene Resultate mitteilen, deren Feststellung eigentlich