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nicht im Plan meiner Aufgabe lag, die aber als Nebenergebnis eines Teiles der Versuche auffallend hervortraten. Ich habe dabei erstens die Frage der „nächstliegenden“ Associationen im Auge und dann die Frage nach den individuellen Unterschieden in der Bevorzugung gewisser logischer Begriffsverhältnisse.
Das speziell für diese beiden Nebenfragen in Betracht kommende Material besteht aus 9600 Associationen, welche in folgender Weise gewonnen wurden. Erstens wurden 200-Substantiva, 100 Adjektiva, 100 Verba zwölf verschiedenen Versuchspersonen, jedem in genau derselben Reihenfolge, zugerufen, und jeder musste mit geschlossenen Augen die nächst-liegende Association aussprechen. Regelmässig rief ich selber die Worte zu und notierte zugleich die Associationen. Auf diese Weise entstanden 4800 Verknüpfungen. Ausserdem aber gab ich vieren von diesen zwölf Versuchspersonen jene Reihe von 400 Worten nicht nur einmal, wie den übrigen acht,, sondern jedem viermal in Zwischenräumen von je drei Monaten etwa. So kamen noch weitere 4800 Associationen zu stände. Bei allen anderen Versuchen wurde übrigens nicht ein einzelnes Wort, sondern mehrere zugerufen oder die Association war begrenzt.
Es ist klar, dass die so gewonnenen fast zehntausend Associationen eine hinreichende Unterlage für die Erörterung bieten können, ob wir das Recht haben, in der Associationspsychologie eine gewisse Konstanz der nächstliegenden Associationen vorauszusetzen. Die Bemühungen, unseren Vorstellungswechsel auf die gesetzmässige Wirksamkeit des Associationsmechanismus zurückzuführen, Hessen unverkennbar häufig die Neigung entstehen, soweit möglich jeder geläufigen Vorstellung maximale Attraktionskraft zu einer bestimmten anderen Vorstellung zuzuschreiben. Wenn keine Hemmungen einwirken, so muss stets die nächstliegende Association ins Bewusstsein treten, und auf der Konstanz dieser nächstliegenden Associationen beruht die Gesetzmässigkeit unseres Gedanken-