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ablaufs und die relative Uebereinstimmung der Vorstellungsreihen bei den verschiedenen Individuen.
Die folgenden Zahlen werden zeigen, dass weder das eine noch das andere gilt, dass eine Konstanz der nächst-liegenden Associationen selbst bei den geläufigsten Vorstellungen nicht für verschiedene. Zeiten der einzelnen Person und noch weniger für verschiedene Personen untereinander gilt, dass also die konstante Gesetzmässigkeit unseres Vorstellungsablaufes durchaus nicht durch die Attraktion von einem Vorstellungsglied zum anderen erklärt werden kann. Es fällt dadurch neues Licht auf die Thatsache, dass das Grundgesetz unseres Vorstellungslebens unmöglich die blosse Association sein kann, sondern unbedingt die associative Konstellation ist. Jede Vorstellung ist Beziehungsmittelpunkt zu einer grossen Zahl von Vorstellungen, zu denen sie in .leicht wechselndem Anziehungsverhältnis steht; bald ist die eine, bald eine andere am nächsten liegend, und solange nur eine Vorstellung wirksam ist, kann von einer Konstanz der Wirkung nur sehr beschränkt die Rede sein. Alle Gesetzmässigkeit beruht erst auf der Konstellation ; sind zwei Associationsmittelpunkte gegeben, so wird notwendig gerade diejenige Vorstellung associert, welche im Associationskreis beider gelegen ist. Konstellation ist das Grundgesetz unseres Vorstellungswechsels. Nur durch Konstellation auch können die Vorstellungsreihen verschiedener Individuen sich übereinstimmend entwickeln; blosse Associationsreihen, d. h. Verklammerungen von einem Glied zum zweiten, vom zweiten zum dritten würden jeder inneren Konstanz entbehren.
Wie weit eine Person zu verschiedenen Zeiten in ihren Associationen übereinstimmt, hat Galton sowohl wie Kräpelin schon gelegentlich bei kleineren Versuchsreihen an einer Person beachtet. Beide aber arbeiteten unter Bedingungen, unter denen diese Konstanz in gewissem Sinne Produkt des Erlernens, der wirklichen Einübung sein konnte ; jedes Lernen fällt aber schon unter die Konstellation. Kräpelin, der in l3/4 Jahren