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30, bei L. in 34, bei M. in 37 und bei S. in 31 Fällen überein; also selbst bei zweimaliger Wiederholung deckt sich nur der sechste Teil der Associationen, ein Ergebnis, das bei der grossen Uebereinstimmung der Zahlen für die verschiedenen Versuchspersonen wohl als typisch gelten kann.
Etwas grösser ist die Konstanz bei den Verben, ein Verhältnis, das aus der psychologisch - logischen Unselbständigkeit des Verbs leicht erklärt werden kann. Für diese Erklärung spricht besonders die Thatsache, dass die konstanten Associationen zu den Verben fast stets als Subjekt oder als Objekt gedachte Substantiva waren, die häufige Association anderer Verben dagegen meist von Versuch zu Versuch regellos wechselte. Auf 100 Verba bildeten viermal übereinstimmende Associationen J. 8mal, L. 6mal, M. 9mal und S. 7mal, durchschnittlich also 7,5 °/o, während bei den Substantiven nur durchschnittlich 5,5°/o viermalige Wiederholungen vorkamen. Dreimalige Wiederholungen boten J. 11, L. 11, M. 14 und S. 10, zweimalige J. 17, L. 20, M. 21, S. 23.
Die weitaus geringste Konstanz aber bieten die Adjek-tiva; zu 100 Adjektiven wurde viermal dasselbe associiert von J. 2mal, von L. lmal, von M. 5mal, von S. keinmal. Uebereinstimmung der ersten drei Associationen bot J. 5mal, L. 4mal, M. 7mal, S. 3mal; die zwei ersten Reihen deckten sich bei J. 7mal, bei L. 15mal, bei M. 21mal, bei S. 6mal. Wirkliche Konstanz fanden wir also durchschnittlich für Substantiva 5,5, für Verba 7,5, für Adjektiva 2,0°/o.
Wie wenig konstant die festesten Beziehungen der Vorstellungen zueinander sind, tritt nun aber noch deutlicher hervor, wenn wir diejenigen Associationen mustern, welche sich wirklich als konstant erwiesen. Bei den Adjektiven sind es, um mit der geringsten Ausbeute zu beginnen, bei J. glatt — Eis, hold—schön, bei L. deutlich—Wort, bei M. bergig— Thal, eckig—kantig, weiblich—männlich, müde—matt, niedlich — klein, bei S. nichts. Es leuchtet ein, dass gerade diese Verbindungen unmöglich den Charakter engster innerer Beziehung