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Wurde zwischen drei Fingern gewählt, so ergab sich bei der gleichen Yersuchszahl durchschnittlich : I—II—III : 4,119 : II-III—IY : 4,487 ; III—IY-Y : 4,564; I—II—Y : 4,326 ; I—III-V: 4,087; II—IY—Y : 4,436 ; II—III—Y : 4,338. Bei vier Fingern: I— II—III—IY : 4,812; II—III—IY— Y: 4,891. Erfolgt die Wahl zwischen allen fünf Fingern, so beansprucht die Kettenreaktion 5,073. Wird bei dieser letzteren Wahl das Ergebnis für jeden Finger gesondert berechnet, so ergibt sich 1:4,568; 11:4,377; III : 5,242; IY : 6,158; Y : 4,952. Dieselbe Reihenfolge also wie oben bei den Zweifingerversuchen , nur dass dort der erste Finger ein wenig rascher erkannt wurde als der zweite, während hier der zweite an der Spitze steht und der erste folgt. Es ist hier nicht der Ort, von neuem zu erörtern, weshalb mit zunehmender Zahl der zu unterscheidenden Empfindungen und der zu wählenden Bewegungen die Reaktionszeit so erheblich anwächst. Den vierten Finger unter zwei Fingern zu erkennen und zu ergreifen, dauerte 3,965, unter fünf Fingern 6,158 Sek. Da diese Arbeit den methodologischen Gesichtspunkt festhalten will, habe ich nur darauf hinzuweisen, mit welcher Feinheit aus diesen Kettenreaktionen sich die geringsten Unterschiede erkennen lassen. Auch darauf sei hingewiesen, dass vermöge der durch die Methode gebotenen Yersuchsanordnung ein sonst nicht zu erreichender Grad vorbereitender Aufmerksamkeit gewonnen wird; dadurch, dass die Augen auf die Finger des Nachbars gerichtet sind und die auszuführenden Bewegungen in engster Beziehung zu den Reizen stehen, sind wir in sehr viel höherem Mass im stände, die Erinnerungsbilder der entsprechenden Tastempfindungen über der Schwelle des Bewusstseins schon vorher festzuhalten. Die Versuche lassen sich auch so ausführen, dass jeder ein Tischchen mit fünf Tasten vor sich hat und durch Druck auf die Tasten elektrische Ströme schliesst, die durch fünf Ringe an der Hand des Nachbars führen. Je nach der elektrischen Fingerreizung wird dann die entsprechende Taste gedrückt.